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News aus der Reisewelt

27.09.2017

Eurowings rüstet sich: Eine Milliarde Euro für 61 Flugzeuge freigegeben

Derweil streicht Air Berlin munter Flüge – und kann teilweise aus insolvenzrechtlichen Gründen keine Rückerstattungen mehr gewähren.

 

aum hatte der Aufsichtsrat von Air Berlin dem Plan zugestimmt, über den Verkauf des Fluggeschäfts weiter mit Lufthansa und Easyjet zu verhandeln, tagte auch bereits schon der Aufsichtsrat von Lufthansa. Das Gremium hat wie erwartet dem schnellen Aufbau der Billigtochter Eurowings grünes Licht gegeben – sprich: den Kauf von insgesamt bis zu 61 Flugzeugen der Air Berlin durchgewunken. Im Frühjahr hatte Lufthansa bereits 33 Jets von Air Berlin im Wet-Lease übernommen. Sie fliegen seither für Eurowings. Konkret gibt der Lufthansa-Aufsichtsrat Investitionen in der Höhe von bis zu EUR 1 Mia. frei. Die Mittel sollen für 41 Flugzeuge der A320-Familie (darunter offenbar die Jets von Niki) und 20 Dash Q400 verwendet werden. Das Wachstum der Eurowings-Flotte würde bis zu 3000 neue Stellen schaffen, schreibt die Lufthansa Group in einer Mitteilung. Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr warnte aber zugleich vor den Risiken: «Für Eurowings wird es eine grosse Herausforderung darstellen, das schnelle Wachstum zu bewältigen.» Der Flugzeug-Erwerb ist noch davon abhängig, ob die Verhandlungen zum Kauf von Teilen der Air Berlin auch erfolgreich abgeschlossen werden können; doch davon ist auszugehen.

 

27.09.2017

Berliner möchten den Flughafen Tegel offen halten

56 Prozent stimmten dem Tegel-Referendum zu.

 

56,1% der Berliner votierten am letzten Sonntag für eine Zukunft des Flughafens Tegel. 41,7% forderten eine Schliessung Tegels nach der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens in den kommenden Jahren. Das teilte die Landeswahlleiterin auf ihrer Internetseite am Montag mit. Bereits im April hatten 204’263 Berliner in einer von einer Bürgerinitiative initiierten Sammlung das Referendum ermöglicht. Das Resultat des Referendums ist aber nicht bindend. Die Billigairline Ryanair nimmt das Votum zum Anlass, die neue Regierung in Deutschland dazu aufzufordern, ihre Pläne über die Tegel-Schliessung zu überprüfen. Um das Ergebnis des Referendums zu feiern, hat Ryanair eine Rabattaktion mit Tickets ab EUR 9.99 für Reisen zwischen Oktober und Dezember 2017 gestartet. Dieses Angebot ist bis Mittwoch, den 27. September 2017, um Mitternacht (24.00 Uhr) nur auf der Ryanair.com-Webseite buchbar.

 

27.09.2017

Florida Keys ab Sonntag wieder offen

Die wichtigsten Aufräumarbeiten nach dem Hurrikan Irma sind abgeschlossen.

 

Die Florida Keys hat Hurrikan Irma besonders in Mitleidenschaft gezogen. Drei Wochen, nachdem der Sturm über die Inselkette gezogen ist, haben die offiziellen Behörden der Florida Keys & Key West nun bekannt gegeben, dass das Gebiet ab Sonntag, 1. Oktober 2017, wieder für Besucher geöffnet ist. Reisende werden gebeten, sich bei ihren Reiseveranstaltern oder den gebuchten Unterkünften darüber zu informieren, ob Übernachtungsmöglichkeiten bestehen. Besucher sollen sich auch bei Einrichtungen wie dem Dolphin Research Center oder dem Turtle Hospital, allen Attraktionen und Museen erkundigen, ob und ab wann Gäste empfangen werden können. Die Aufräumarbeiten auf den Keys dauern an. Viele Unterkünfte beherbergen derzeit Einsatzkräfte. Praktisch die gesamte Wasser- und Stromversorgung ist wiederhergestellt, ebenso das Mobilfunknetz. Bei den TV- und Internetanschlüssen kann es noch zu Ausfällen kommen. Alle Brücken wurden inspiziert, die Flughäfen von Key West und Marathon sind wieder geöffnet. Der Cruise-Hafen von Key West ist ebenfalls wieder in Betrieb. Mehr Informationen zur aktuellen Situation auf den Florida Keys & Key West gibt es unter fla-keys.de und www.keysrecovery.org.

 

29.08.2017

Malaysia: Tourismussteuer kommt definitiv am 1. September

Neu wird eine Flatrate erhoben, die Abstufung nach Hotelkategorien ist vom Tisch.

 

Die geplante Steuer auf Hotelübernachtungen in Malaysia wird nun definitiv per 1. September 2017 eingeführt. Ursprünglich war geplant, die Steuer ab dem 1. Juli zu erheben, doch bestanden damals noch viele Unsicherheiten über die Umsetzung. So war es vorgesehen, die Steuer nach Hotelkategorien zu erheben, was jetzt vom Tisch ist. Die Steuer – eine Flatrate – beträgt pro Zimmer und Nacht zehn Ringgit, das sind umgerechnet rund CHF 2.30. Sie wird vor Ort beim Check-out fällig und muss von den Kunden direkt bezahlt werden. Ausgenommen davon sind malaysische Bürger und der Aufenthalt in landestypischen Privatunterkünften wie Homestay und Kampungstay.

 

16.08.2017

Air Berlin stellt Insolvenzantrag

Alle Flüge der Air Berlin und Niki finden weiterhin statt.

 

Was bisher geschah: die Auswirkungen der Pleite auf die Konkurrenz, die Kunden und die Veranstalter. Air Berlin hat gestern beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt, um die bereits eingeleitete Restrukturierung fortzuführen. Dies ist eine Variante des Insolvenzverfahrens, die auf die Erhaltung und Sanierung des Unternehmens zielt. Damit bleibt das bisherige Management für die Geschicke des Unternehmens verantwortlich. Das nötige Geld, um den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten, kommt von der Bundesregierung in Form eines Brückenkredits von vorerst EUR 150 Mio.. Lufthansa gewährleistet derweil, dass die von Air Berlin geleasten Flugzeuge, die aktuell für Eurowings und Austrian Airlines fliegen, wie bisher weiter betrieben werden können. Air Berlin beschwichtigte verunsicherte Kunden gestern wie folgt: - Alle Flüge der Air Berlin und Niki würden weiterhin stattfinden. - Die Flugpläne blieben gültig. - Gebuchte Tickets würden ihre Gültigkeit behalten. - Alle Flüge seien weiterhin buchbar. Etihad zieht die Reissleine Hintergrund des erfolgten Schrittes ist die Mitteilung von Etihad, dass sie nicht mehr beabsichtigt, Air Berlin finanziell zu unterstützen. 2016 flog Air Berlin einen Verlust von EUR 781,9 Mio. ein, den der Golfcarrier vollumfänglich deckte. Etihad teilte gestern mit, dass sie noch im April zusätzliche EUR 250 Mio. eingeschossen hatte, damit der Restrukturierungsprozess der Air Berlin weitergeführt werden könne. Doch die Situation «verschlechterte sich sich dermassen schnell, sodass die bedeutenden Herausforderungen nicht bewältigt und alternative strategische Optionen nicht umgesetzt werden konnten», rechtfertigt Etihad ihren Sinneswandel. Erst Anfang Jahr hatte der arabische Geldgeber noch versichert, man stehe «uneingeschränkt» hinter Air Berlin und werde die finanziellen Mittel für die nächsten 18 Monate bereitstellen. Doch durch ihre Beteiligungen an maroden Airlines wie Air Berlin und Alitalia flog Etihad 2016 einen Verlust von USD 1,87 Mia. ein – dies entspricht über USD 5 Mio. Verlust pro Tag. 2015 konnte Etihad noch einen Gewinn von USD 91 Mio. ausweisen. Nun zogen die Verantwortlichen in Abu Dhabi die Reissleine.

 

02.08.2017

Thailand will automatische Passkontrolle für Ausländer einführen

Für Einheimische gibt es die Automaten in Bangkok bereits seit 2015 – nun sollen sie auch für andere Reisende zur Verfügung gestellt werden.

 

Für Thailänder gibt es an den Bangkoker Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang bereits seit 2015 Automaten für die Passkontrolle. Wie «Der Farang» nun schreibt, will die Immigrationbehörde diese nun auch für Ausländer installieren. Demnach sollen die Maschinen zuerst für Passagiere aus Hongkong und Singapur freigeschaltet werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann auch auch Besucher aus Europa, Australien und Neuseeland die Passautomaten nutzen können. Möglich ist dies allerdings nur, wenn kein Visum erforderlich ist. Mit dem neuen Kontrollsystem sollen sich die Wartezeiten an den Immigrationschaltern reduzieren. (FAE)

 

30.06.2017

Drastische Massnahme: Streikmarathon am Flughafen Palma im Juli

Grund sind wesentlich längere Dienstzeiten aufgrund des immer höheren Passagieraufkommens.

 

Die Gewerkschaft des Sicherheitspersonals am Flughafen Palma de Mallorca greift zu drastischen Massnahmen: Just während der Sommerferien soll ein Streik-Marathon stattfinden. Jeden Dienstag und Donnerstag soll während des ganzen Julis die Arbeit niedergelegt werden. Dies berichtet die «Mallorca Zeitung». Hintergrund der Eskalation ist, dass laut Gewerkschaft das Personal seit Anfang 2016 nie aufgestockt wurde – trotz ständig neuen Rekorden bei der Anzahl abgefertigter Passagiere und Flugbewegungen. Deshalb komme es zu wesentlich längeren Dienstzeiten. Entsprechende Gespräche hätten aber nicht den gewünschten Erfolg gebracht, sodass ein Streik nun die einzige Alternative sei. Die Verhandlungen sind jedoch noch nicht beendet – es besteht also die Hoffnung, dass der Streik noch beigelegt werden kann. Auch der Flughafenbetreiber Enaire teilte bereits im vergangenen Sommer mit, dass der Flughafen an seine Kapazitätsgrenzen stosse. Der Flughafen Son Sant Joan sei darauf ausgerichtet, 66 Operationen pro Stunde durchzuführen, doch in der letzten Hochsaison wurden regelmässig mehr als 100 gezählt. Man operiere am Limit. (ES)

 

30.05.2017

TGV heisst bald InOui

Bei den Kunden kommt der neue Name noch nicht so gut an.

 

Die berühmten französischen Hochgeschwindigkeitszüge mit dem schönen Namen «Trains à grande vitesse» (TGV) sollen ab Juli schrittweise in «InOui» umbenannt werden. Das hat die Führungsriege der französischen SNCF gestern Montag bei einer Präsentation in Paris bekanntgegeben. Motto der Veranstaltung «SNCF dit oui» (SNCF sagt ja). Die Umstellung soll in Etappen erfolgen und beginnt am 2. Juli mit der Eröffnung der Linie Paris–Bordeaux. Bis Ende 2018 werden 80% aller Züge umbenannt und bis 2020 soll die Umstellung abgeschlossen sein.

 

29.05.2017

Terrorismus: 29 Prozent der Schweizer haben ihr Reiseverhalten verändert

Die neuste ETH-Studie «Sicherheit 2017» widmet sich in einem Kapitel auch dem Tourismus.

 

Die Resultate der Studie «Sicherheit 2017» der ETH Zürich sind soeben erschienen und beinhalten unter dem Kapitel Terrorismus und Extremismus auch die Themen «Generelle Anpassung des Reiseverhaltens der Schweizer» und «Spezifisch verändertes Reiseverhalten der Schweizer» sowie das «Verhältnis zwischen Reiseverhalten und Einstellung zur Bekämpfung des Terrorismus». Aufgrund der erhöhten Bedrohung durch den Terrorismus wurde im Rahmen der aktuellen Erhebung erfragt, inwieweit sich dadurch das Reiseverhalten der SchweizerInnen verändert hat. Die Filterfrage zeigt, dass 29% der Befragten ihr Reiseverhalten aufgrund terroristischer Anschläge verändert haben. Personen, welche ihr Reiseverhalten änderten, konnten anschliessend sechs Verhaltensweisen differenziert bewerten. Von denjenigen, die aufgrund des Terrorismus ihr Reiseverhalten angepasst haben, konsultieren 84% die Reisehinweise des Bundes. 75% meiden Länder, in welchen vor kurzem terroristische Anschläge verübt wurden und 40% bleiben in Europa. Gut ein Drittel (35%) hat Angst, Grossstädte zu bereisen. Ferner machen 12% nur noch Ferien in der Schweiz und 7% meiden Zugreisen. Die Daten beruhen auf einer Repräsentativumfrage von 1209 Schweizer StimmbürgerInnen aus den drei Landesteilen Deutschschweiz, Westschweiz und Tessin im Zeitraum vom 4. bis 23. Januar 2017. Die gesamte Studie der ETH – insbesondere das Kapitel, welches den Tourismus behandelt (ab Seite 113)kann via folgende Adresse angeschaut werden. http://www.css.ethz.ch/content/specialinterest/gess/cis/center-for-securities-studies/de/publications/sicherheit/details.html?id=/s/i/c/h/sicherheit_2017

 

03.05.2017

Botswana wird 30 Dollar teurer

Ab 1. Juni 2017 müssen Reisende eine Touristen-Taxe bezahlen.

 

Botswana führt per 1. Juni 2017 eine Touristensteuer von USD 30 ein. Die Gebühr muss direkt am Ort der Einreise entrichtet werden, in den allermeisten Fällen also am Flughafen. Dazu werden noch vor der Passkontrolle spezielle elektronische Bezahlmaschinen aufgestellt. Dort kann man die Taxe mit Bargeld, EC oder Kreditkarte bezahlen. Man erhält eine Quittung, die man bei der Immigration dann vorweisen muss. Die Quittung ist 30 Tage lang gültig und berechtigt auch zu mehrfacher Einreise. Die Taxe muss von allen Reisenden bezahlt werden, mit Ausnahme von Staatsangehörigen der Southern African Development Community SADC. Die Einnahmen sollen vollumfänglich in den Tourismus fliessen. Alle Informationen zum neuen Tourism Development Levy oder TDL finden sich hier: www.botswanatourism.co.bw/tourismlevy

 

26.04.2017

Oman schafft Zehn-Tages-Visum ab

Neu werden Monats-Visa für den vierfachen Preis vergeben.

 

Wer nach Oman reist, kann künftig kein Zehn-Tages-Visum mehr erwerben. Dieses hatte bislang 5 Omani Rial (OMR) gekostet, was zirka CHF 13 sind. Künftig gibt es nur noch Monats-Visa für den vierfachen Preis von stolzen OMR 20 (CHF 52). Am Arabian Travel Market (ATM) in Dubai wurde dies vor allem von den Agenten nicht gerade mit Freude aufgenommen. Wie Omans Vize-Tourismus-Chefin Maitha Saif Majid Al-Mahrouqi erklärte, können Touristen mit dem Monats-Visum nun aber beliebig oft ein- und ausreisen. Das Visa on arrival gelte für 68 Nationen. Zudem sei ein Einjahres-Visum für OMR 50 erhältlich. Vergangenes Jahr sind Al-Mahrouqi zufolge 2,2 Mio. Touristen nach Oman gereist. Dieses Jahr hofft man auf ein Wachstum um 10 bis 14%.

 

19.04.2017

Bangkok verliert seine beliebten Strassenküchen

Bis Ende Jahr sollen die von Einheimischen und Touristen gleichermassen geschätzten Streetfood-Stände verschwinden.

 

Sie gehören einfach zum Strassenbild in Thailand: Die Rede ist von den bei Touristen und Einheimischen gleichermassen beliebten Garküchen, an denen man sich für wenige Thai Baht mit leckeren Köstlichkeiten aus dem Wok, vom Grill oder dem Mörser fast rund um die Uhr verpflegen kann. Nun sollen sie in Bangkok bis Ende Jahr komplett verschwinden, so will es die Stadtverwaltung. Sie gibt Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit als Gründe an – die Gehsteige sollen wieder den Fussgängern gehören. Bereits wurden die Strassenküchen unter der Phra Phuttayotfa Brücke, in Pratunam und am Siam Square geräumt. Als nächstes sollen sie in Ayowarat und in der Khao San Road verschwinden. Bis Ende Jahr soll es in der ganzen Stadt keine solchen Streetfood-Angebote mehr geben. Ob die Umsetzung so einfach über die Bühne gehen wird, ist offen. Denn nebst den Touristen sind es vor allem die unzähligen Mitarbeitenden der umliegenden Büros und Geschäfte, die sich über Mittag oder am Abend an den Garküchen günstig verpflegen können. Zudem würden unzählige Familien ihr Einkommen verlieren und Bangkok um eine Attraktion ärmer. Erst vor kurzem wurde Bangkok von «CNN» zum zweiten Mal zur Stadt mit dem weltweit besten «Streetfood» gekürt.

 

28.03.2017

Keine Streiks mehr an Berliner Airports

Bodenpersonal und Arbeitgeber haben sich geeinigt – für drei Jahre könnte nun Ruhe sein.

 

Der Tarifstreit des Bodenpersonals mit den Arbeitgebern der Berliner Flughäfen ist beigelegt. In dieser Tarifrunde wird es also keine weiteren Streiks an den Flughäfen der deutschen Hauptstadt mehr geben. Die Gewerkschaft Verdi hatte Mitte März (pünktlich zur ITB) zu Streiks aufgerufen und die Flughäfen in Tegel und Schönefeld für drei Tage fast komplett lahmgelegt. Die Gewerkschaft hatte eine Erhöhung des Stundenlohns um EUR 1 auf EUR 12 gefordert. Bis 2019 sollen die Stundenlöhne nun in einigen Vergütungsgruppen um bis zu EUR 1,90 steigen. Der Tarif-Vertrag soll über drei Jahre laufen. Die Tarifpartner hatten 17 Stunden verhandelt, um die Einigung zu erzielen.

 

28.03.2017

Mit Swiss nach Downunder – dank Codeshare mit Cathay

Kooperation von Lufthansa Group und Cathay Pacific bringt mehr Auswahl für Passagiere.

 

Die in Hongkong beheimatete Fluggesellschaft Cathay Pacific Airways (Oneworld) und die Lufthansa Group (Star Alliance) haben ein Codeshare- und Frequent-Flyer-Abkommen unterzeichnet. Innerhalb dieser Vereinbarung bieten Cathay Pacific, Swiss, Lufthansa sowie Austrian Ihren Passagieren zukünftig ausgewählte Flüge auch unter der Flugnummer des Partners an (Codesharing). Für Kunden der Lufthansa Group verbessern sich somit die Verbindungsmöglichkeiten ab Hongkong in Richtung Australien und Neuseeland deutlich. Ab 26. April 2017 können Fluggäste aus Frankfurt, München, Wien und Zürich in Hongkong direkt auf CX-Flüge nach Sydney, Melbourne, Cairns (alle Australien) und Auckland (Neuseeland) umsteigen. Die gesamte Verbindung kann durchgehend gebucht werden. Darüber hinaus können die Gäste ihr Gepäck in das gesamte Streckennetz des Partners durchchecken. Fluggäste von Cathay Pacific können wiederum unter Cathay Pacific-Flugnummer mit ihrem Ticket vierzehn verschiedene europäische Lufthansa-, Swiss- und Austrian-Destinationen erreichen und erhalten somit eine Ergänzung zu den bestehenden Cathay Pacific Flügen nach Frankfurt, Düsseldorf und Zürich. Ab Zürich, das seit Ende März 2015 nach 14 Jahren Pause von Cathay Pacific wieder täglich angeflogen wird, sind dies die Swiss-Flüge nach Berlin, Hamburg, Stuttgart, Brüssel, Florenz, Genf und Venedig. Dazu kommen die Flüge Zürich–Wien mit Austrian Airlines. Das Kooperationsabkommen erstreckt sich auch auf die Vielfliegerprogramme der beiden Fluggesellschaften. Die Codeshare-Flüge werden ab 5. April 2017 für Flüge ab 26. April 2017 buchbar sein.

 

23.03.2017

Laptop-Verbot an Bord: Grossbritannien zieht nach

Die von den USA initiierte Sicherheitsregel zieht weitere Kreise. In der Schweiz wird sie aber noch nicht angewandt

 

Nachdem gestern Dienstag die USA das Mitführen von elektronischen Geräten auf bestimmten Flügen verboten hat, reagiert nun auch Grossbritannien. Die britische Regierung verbietet Laptops, Tablets und alle elektronischen Geräte, die grösser sind als ein Handy, im Handgepäck. E-Reader gehören ebenfalls dazu. Wie auch bei den USA beschränkt sich das Verbot auf Direktflüge in und von bestimmten Ländern. Es handelt sich dabei um Ägypten, Jordanien, Libanon, Saudi-Arabien, Tunesien und die Türkei. Betroffen sind sechs UK-Fluggesellschaften und acht ausländische. Im Unterschied zu der US-Liste tauchen Marokko, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate hier nicht auf. In den USA haben die Airlines vier Tage Zeit für die Umsetzung; Grossbritannien spricht zurzeit einfach von «mehreren Tagen.» Argumentiert wird in beiden Fällen mit Sicherheitsmassnahmen aufgrund neuer Erkenntnisse der Geheimdienste. Andere Länder könnten dem Beispiel folgen: Offenbar denkt auch die kanadische Regierung über ein entsprechendes Verbot nach. Deutschland hingegen plant zurzeit keine Massnahmen. In der Schweiz gibt sich das BAZL zugeknöpft und sagt gegenüber «20 Minuten» lediglich, dass man die Luftsicherheitsmassnahmen kontinuierlich prüfe, und dass man «im Austausch mit den relevanten Bundesbehörden und internationalen Partnern kurzfristig nationale Massnahmen anordnen» könne.

 

23.03.2017

Übersicht zu den Überschwemmungen in Peru

Das EDA hat bisher keine Reisewarnung für die betroffenen Gebiete herausgegeben – das Deutsche Auswärtige Amt hingegen schon.

 

Nach den heftigen Regenfällen und anschliessenden Überschwemmungen in Peru sind zahlreiche Landesteile nicht oder nur schwer bereisbar. Dies gilt insbesondere im Norden des Landes. Weite Landstriche sind überflutet und wichtige Verkehrsverbindungen unterbrochen. Durch die Überschwemmungen kam es teilweise zu Erdrutschen und Infrastrukturschäden. Auch Verspätungen und Behinderungen im Reiseverkehr sowie lokale Versorgungsengpässe können die Folge sein. Stark betroffen ist nebst Piura, Lambayeque und Huarmey auch die zweitgrösste Stadt Perus, Trujillo. Hier stehe das Wasser auch in Teilen des Stadtzentrums, berichtet der Studienreiseveranstalter Studiosus. In einigen Abschnitten der dem Pazifik zugewandten Andenkette bleibt die Lage kritisch: Dies betrifft auch die Strassenverbindung von Lima in die Andenstadt Huaraz und Richtung Osten nach Huancayo. Von den Unwettern verschont blieben bisher der Süden (Cusco, Arequipa, Puno und Madre Dios) wie auch der Nordosten des Landes (San Martín, Amazonas und Loreto). Metropolitan Touring Peru weist darauf hin, dass die wichtigsten touristischen Attraktionen nach wie vor besucht werden können. Dies gelte zum Beispiel für Cusco, das Sacred Valley, den Machu Picchu, Arequipa City, Colca Canyon, Paracas, Puno, den Titicacasee, die Lodges im Amazonas sowie Flussfahrten im Amazonas. In Lima selbst sind nur die Aussenbezirke von den Überschwemmungen betroffen – die Altstadt könne problemlos besucht werden. Der Flugbetrieb ist ebenfalls nicht beeinträchtigt und läuft normal. Das Tourismusministerium von Peru hat Hotlines errichtet, über die sich Reisende über die aktuelle Situation informieren können. Über Promperu ist die Kontaktstelle 24 Stunden am Tag erreichbar – die Telefonnummer lautet für die Schweiz 0051 1 574-8000. Zudem können Informationen über die E-Mail-Adresse iperu@promperu.gob.pe eingeholt werden. Iperu offeriert zudem 39 Kunden Service Points in 17 Regionen: Amazonas, Ancash, Arequipa, Ayacucho, Cajamarca, Callao, Cusco, Ica, La Libertad, Lambayeque, Lima, Loreto, Madre de Dios, Piura, Puno, Tacna und Tumbes. Zudem hat die Touristen-Polizei eine weitere Helpline aufgeschlatet, die unter der Nummer 0800-22221 erreichbar ist. Während das Deutsche Auswärtige Amt in Anbetracht dieser Situation von Reisen in die stark betroffenen Provinzen Piura, Lambayeque, La Libertad und Áncash abrät, hat das EDA bisher keine Reisewarnung herausgegeben.

 

01.03.2017

Mehr Flugverbindungen nach Neuseeland und Australien

Cathay Pacific Airways und Vietnam Airlines legen neue Flüge nach Christchurch respektive Sydney auf.

 

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific Airways lanciert im Dezember 2017 erstmals einen Nonstop-Flug ab Hongkong nach Christchurch. Vom 1. Dezember 2017 bis am 28. Februar 2018 finden die Flüge jeweils am Mittwoch, Freitag und Sonntag statt. Der Rückflug erfolgt montags, donnerstags und samstags. Durchgeführt werden sie mit einem Airbus A350 (Bild). Weiter teilt Cathay Pacific mit, dass sie ihre strategische Allianz mit Air New Zealand um fünf Jahre bis 2022 verlängert habe. Zudem baut Vietnam Airlines das Streckennetz nach Australien aus: Ab dem 28. März 2017 ergänzt die Verbindung Hanoi–Sydney den Flugplan. Nach Melbourne ist Sydney damit die zweite Stadt in Australien, die von Zentralvietnam erreichbar ist. Geflogen wird die Strecke dreimal wöchentlich – dienstags, freitags und sonntags. Eingesetzt wird eine Boeing 787-9 mit Business Class, Premium Economy Class und Economy Class. Auch von Südvietnam kommen Reisende nach Australien: Von Ho-Chi-Minh-Stadt gibt es tägliche Flüge nach Sydney und Melbourne.

 

17.02.2017

Besucherrekord beschert Lissabon einen zweiten Flughafen

Der Militärstützpunkt Montijo soll ab 2019 für den kommerziellen Flugbetrieb umgebaut werden

 

Portugal ist bei den Touristen mehr als beliebt, das zeigen die steigenden Besucherzahlen. Wie der «Spiegel» nun schreibt, bekomme Lissabon deswegen einen zweiten internationalen Flughafen. Dies, weil der Humberto-Delgado-Flughafen in der portugiesischen Hauptstadt an seine Kapazitätsgrenze komme. Nun soll der Militärstützpunkt Montijo ab 2019 für den kommerziellen Flugbetrieb umgebaut werden, wie Infrastrukturminister Pedro Marques mitteilt. Am neuen Flughafen sollen demnach vor allem Mittelstrecken- und Billigflüge starten und landen. Am Humberto-Delgado-Flughafen wurde im vergangenen Jahr eine Rekordzahl von 22,4 Millionen Passagieren abgefertigt, ein Plus von knapp zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Montijo liegt rund 30 Kilometer ausserhalb von Lissabon. Die Strecke vom Flughafen in die Stadt kann mit dem Auto oder mit der Fähre bewältigt werden.

 

16.02.2017

Lufthansa zahlt Piloten mehr Lohn

Dafür werden 40 neue Flugzeuge ausserhalb des Konzertarifvertrags bereedert, um Kosten zu sparen. Zudem baut Lufthansa die Zusammenarbeit mit der indischen Jet Airways aus.

 

Die Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) haben der Empfehlung des Streik-Schlichters Gunter Pleugen zugestimmt, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Damit ist der Lohntarifstreit, der die Lufthansa seit April 2014 nach 14 Streiks rund EUR 500 Mio. gekostet hat, vom Tisch. Die 5400 Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings erhalten eine Vergütungserhöhung in vier Stufen in Höhe von insgesamt 8,7%. Zusätzliche gebe es eine Einmalzahlung im Gesamtvolumen von rund EUR 30 Mio., was voraussichtlich einer Ausschüttung von EUR 5000 bis 6000 pro Vollzeitbeschäftigen entspreche. Die Laufzeit der Vergütungstarifverträge gilt laut Lufthansa bis Ende 2019. Gemäss Lufthansa bewirkt die Umsetzung der Schlichtungsempfehlung bei den Cockpitvergütungen eine Kostensteigerung von rund EUR 85 Mio. jährlich. Um diese Zusatzkosten zu kompensieren, sollen «abweichend von der bisherigen Flottenplanung 40 zugehende Flugzeuge ausserhalb des Konzertarifvertrags bereedert werden», schreibt das Unternehmen weiter. Einzelheiten dazu sollen in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Es ist davon auszugehen, dass dadurch mehr Flugzeuge in die Billigsparte unter der Marke Eurowings ausgelagert werden. Noch müssen aber die Mitglieder der Gewerkschaft in einer Urabstimmung über die Annahme der Empfehlung entscheiden. Das Ergebnis dürfte Ende März bekannt gegeben werden. Bei der Schlichtung geht es ausschliesslich um die Löhne. Lufthansa und Cockpit streiten aber auch über strategische Themen. Ungelöst sind auch die Fragen zum Vorruhestand und den Betriebsrenten. Ebenfalls wurde bekannt, dass die Lufthansa ihre Zusammenarbeit mit Jet Airways ausbauen möchte, wie Bloomberg News berichtet. Dies steht in Zusammenhang mit der neuen Kooperation mit Etihad Airways, die mit 24% an der indischen Airline beteiligt ist. «Wir bieten bereits Anschlussflüge mit Jet aus fünf Städten an, die wir selbst anfliegen», sagte Lufthansa-CEO Carsten Spohr anlässlich des Erstfluges der A350-900 von München nach Delhi. Nun sollen weitere Quellmärkte erschlossen werden. Auf der Linie Frankfurt−Pune werde Lufthansa die Frequenzen erhöhen, sagte Lufthansa-Regionalmanager Wolfgang Will. Auf der Strecke München−Mumbai stelle Lufthansa ebenfalls auf A350-900 um.

 

13.02.2017

Reisebüros kommen nun leichter an Eurostar-Tickets

Der Betreiber von Hochgeschwindigkeitszügen von London aufs europäische Festland hat ein Interline-Abkommen mit Hahn Air geschlossen.

 

Hahn Air nimmt Eurostar (9F) in ihr Netzwerk aus rund 300 Flug-, Bahn- und Shuttle-Partnern auf. Der britische Betreiber von Hochgeschwindigkeitszügen kann durch das Interline-Abkommen mit Hahn Air ab sofort seine Transportleistungen über Reisebüros vertreiben. Agenten weltweit können Eurostar-Fahrten auf dem Hahn Air HR-169 Ticket ausstellen und dafür den Standard-Ticketing-Prozess in allen wichtigen GDS nutzen, teilt Hahn Air mit. Eurostar ist der dritte Bahn-Partner von Hahn Air und der erste mit Interline-Abkommen. Das Unternehmen könne seine Zugfahrten so als gleichwertige Alternative zu Flugreisen in Westeuropa positionieren, heisst es bei Hahn Air. Eurostar ist der einzige Anbieter von Zugverbindungen, die London durch den Eurotunnel mit dem europäischen Festland verbinden. Die Hochgeschwindigkeitszüge verkehren zwischen den englischen Stationen London St Pancras International, Ebbsfleet International und Ashford International und Paris, Brüssel, Lille, Calais, Disneyland Resort Paris, Lyon, Avignon, Marseille und den französischen Alpen. Passagiere, die in Brüssel umsteigen, haben auch Verbindungen zu belgischen Bahnhöfen. Hahn Air ist eine Iata-Linienfluggesellschaft und auf Vertriebsdienstleistungen für Flug-, Bahn- und Shuttle-Partner spezialisiert. Hahn Air bietet eine Vertriebsinfrastruktur, die sowohl Verbindungen zu GDS wie auch Mitgliedschaften in verschiedenen Abrechnungssystemen umfasst.

 

13.02.2017

Aufsplittung der Kuoni Group geht weiter

Die Bettenbank GTA wird in eine neue Holding überführt.

 

Welche Zukunft hat das Dachkonstrukt der Kuoni Group noch? Das Veranstaltergeschäft ist verkauft, die Aktie wurde von der Börse genommen, und die schwedische Eigentümerin EQT ist bestrebt, die drei verbleibenden Geschäftsbereiche möglichst unabhängig voneinander zu führen, um sie dann allenfalls einzeln verkaufen zu können. Ein weiterer Schritt zur endgültigen Zerschlagung der Kuoni Group ist die Überführung der Bettenbank GTA in eine neue Holding. Letzte Woche wurde dafür die neue Gesellschaft GTA Reisen Holding AG ins Handelsregister eingetragen, wie die «Sonntagszeitung» berichtet. Ziel der Gesellschaft gemäss Registereintrag: «Die Gesellschaft beabsichtigt, nach der Gründung einen Teil der Aktiven und Passiven der Kuoni Reisen Beteiligungs AG, nämlich den Geschäftsbereich Global Travel Distribution, gemäss einer noch zu erstellenden Übernahmebilanz ohne Gegenleistung zu übernehmen.» Global Travel Distribution ist der Name des Geschäftszweigs, zu dem GTA gehört. Er wird von Ivan Walter geführt. Die weiteren zwei Geschäftsfelder der Kuoni Group sind das Visageschäft VFS Global und das Gruppen- und MICE-Geschäft Global Travel Services.

 

30.01.2017

Trump macht ernst – die neuen USA-Einreisebestimmungen

Die «Executive Orders» von Donald Trump sorgten am Wochenende für viel Aufsehen. Das Visa Waiver Program mit dem ESTA-Formular ist aber nicht betroffen.

 

Mit der Begründung, sein Land vor Terrorismus zu schützen, hat US-Präsident Donald Trump Ende letzter Woche diverse Einreisebestimmungen verschärft. Er tat dies mithilfe so genannter Executive Orders. Das Visa Waiver Program hingegen bleibt gemäss heutigem Stand unangetastet. Dieses Programm ermöglicht Bürgern aus 38 Staaten (darunter die Schweiz) eine visumsfreie Einreise, indem sie eine Reisegenehmigung per ESTA-Formular einholen. Die Unterscheidung zwischen diesen beiden Programmen sorgte übers Wochenende für einige Verwirrung. Die neuen Regelungen sorgten für viel Aufruhr. An mehreren US-Flughäfen und auch in den Städten kam es zu Protesten und Demonstrationen. Vertreter von ausländischen Regierungen sowie von globalen Konzernen, die in den USA ihren Sitz haben, äusserten sich kritisch. Die Airlines haben die Regelungen umgesetzt; bei der Swiss etwa konnten am Sonntag 15 Personen und am Montag 20 Personen aufgrund ihrer Nationalität nicht befördert werden, schreibt der «Tages-Anzeiger». Eine Person, die am Samstag mit Swiss nach New York geflogen ist, durfte nicht einreisen und musste wieder zurück in die Schweiz gebracht werden.

 

12.01.2017

Lufthansa und Austrian bringen Kurzstrecken-WLAN – Swiss wartet noch

In der anfänglichen Testphase kommen die Passagiere in den Genuss von Gratis-Internet an Bord.

 

Gestern Dienstag stellte Lufthansa am Frankfurter Flughafen ihre neue Offensive für digitale Services vor. Die wichtigste Meldung aus diesem Forum: Lufthansa startet zusammen mit Austrian Airlines auch auf der Kurz- und Mittelstrecke mit WLAN an Bord. Dies wurde bereits 2015 einmal angekündigt, bis zur Einführung dauerte es nun aber länger als geplant. Nun startet ein mehrwöchige Testphase mit zunächst je fünf Airbus A320. Währenddessen dürfen die Passagiere das Angebot noch gratis nutzen, später wird es dann kostenpflichtig. Noch während dieses Quartals soll die Anzahl der Flugzeuge, die mit Internetzugang ausgerüstet sind, auf 20 steigen. Bis Mitte 2018 soll die gesamte A320-Flotte der Lufthansa umgerüstet sein. Bei Austrian Airlines wird bereits im April 2017 die Installation auf 31 Flugzeugen abgeschlossen sein. Auch Eurowings springt auf den Zug auf und beginnt noch im ersten Quartal mit der Umrüstung; bis Sommer 2017 sollen 69 Eurowings-Maschinen mit WLAN ausgerüstet werden. Bei der Swiss wird eine Einführung für die Kurz- und Mittelstrecke zurzeit noch geprüft. Auf der Langstrecke sieht es anders aus: Dort bieten alle Boeing 777 WLAN an Bord an. Bei der Lufthansa ist es seit Juni 2015 sogar schon die gesamte Langstreckenflotte.

 

13.12.2016

Die Schwarze Liste der Airlines auf einen Blick

Die EU-Kommission hat die Schwarze Liste der Airlines aktualisiert – neu darauf zu finden ist die «Iran Aseman Airlines».

 

Die EU-Kommission hat die Schwarze Liste der Airlines aktualisiert. In der EU-Flugsicherheitsliste werden jene Airlines aufgeführt, für die in der Europäischen Union Flugverbote oder Betriebsbeschränkungen gelten, weil sie die internationalen Sicherheitsnormen nicht erfüllen. Im Zuge der Aktualisierung wurden alle in Kasachstan zugelassenen Fluggesellschaften von der Liste gestrichen, nachdem sich die Flugsicherheitslage im Land weiter verbessert hat. National Carrier Air Astana wurde bereits vor einem Jahr von der Liste entfernt. Hingegen wurde aufgrund anhaltender Mängel die Fluggesellschaft «Iran Aseman Airlines» (Bild) in die Liste aufgenommen. Zur Zeit werden insgesamt 193 Fluggesellschaften aus 18 Staaten der Betrieb im Luftraum der EU untersagt. Die vollständige Schwarze Liste der Airlines finden Sie unter http://ec.europa.eu/transport/sites/transport/files/modes/air/safety/air-ban/doc/list_de.pdf Die Ziviluftfahrtbehörden der EU schreiben zum Verfahren: «In Anbetracht des Zufallscharakters solcher Inspektionen können unmöglich alle Luftfahrzeuge untersucht werden, die auf Flughäfen in der Union landen. Ist ein Luftfahrtunternehmen nicht in der gemeinschaftlichen Liste aufgeführt, bedeutet dies also nicht zwangsläufig, dass es die einschlägigen Sicherheitsnormen erfüllt.»

 

08.12.2016

MAWI TOURS 2017 ist da!

Seit dieser Woche befindet sich das neue MAWI TOURS in allen Haushalten unserer Kunden.

 

Das neue MAWI TOURS 2017 ist seit Beginn dieser Woche erhältlich. Die Überischt der MAWI-Eigenreisen 2017 ist wieder vielversprechend und bietet bereits auch einen Ausblick auf einige Leckerbissen fürs Jahr 2018. Haben Sie das MAWI TOURS nicht erhalten? Melden Sie sich bei uns und wir senden es zu Ihnen nach Hause.

 

30.11.2016

Das geht ins Geld: Streik kostet Lufthansa täglich 15 Millionen Euro

Die EU-Kommission hat die Lufthansa zu einer raschen Einigung aufgerufen.

 

Die Lufthansa-Piloten setzen ihren Streik auch heute Mittwoch fort, davon sind rund 100’000 Passagiere betroffen. Die Flieger der Töchter Eurowings und Germanwings sowie auch der weiteren Verbundairlines Swiss, Austrian und Brussels Airlines sollen aber wie geplant abheben. Wegen des weiter andauernden Pilotenstreiks buchten zuletzt offenbar deutlich weniger Menschen Flüge bei der Lufthansa, wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» schreibt. Dadurch entstehen dem Unternehmen durch den Streik mittlerweile Kosten in Höhe von rund EUR 15 Mio. täglich. Der vergangene Woche begonnene Ausstand habe damit schon Kosten von rund EUR 75 Mio. verursacht. Aus Cockpit-Kreisen habe es zudem Hinweise gegeben, dass der Streik bei der Lufthansa im Dezember enden könnte. Dafür könnten die Piloten bei Germanwings in den Ausstand treten. Mittlerweile hat sich auch die EU-Kommission eingeschaltet und die Lufthansa zu einer raschen Einigung aufgerufen und vor negativen Folgen für die europäische Wirtschaft gewarnt.

 

28.11.2016

Lufthansa: Morgen und Mittwoch soll wieder gestreikt werden

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit geht auf das nachgebesserte Angebot der Lufthansa nicht ein.

 

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat ihre Mitglieder am Sonntag wieder zu neuen Streiks aufgerufen. Der nächste Ausstand ist diesmal für zwei Tage angekündigt. Morgen Dienstag sollen zwischen 00.01 und 23.59 Uhr alle Kurzstreckenflüge, am Mittwoch, 30. November, alle Lufthansa-Flüge in der Zeit von 00.01 bis 23.59 Uhr bestreikt werden. Betroffen sind die Flüge ab Deutschland. Noch am Freitag hatte die Lufthansa der Gewerkschaft ein neues Angebot einer Gesamtlösung unterbreitet. Die VC beharrt aber auf ihren Forderungen. Lufthansa arbeitet an einem Sonderflugplan für Dienstag und Mittwoch. Die Group Airlines Swiss, Eurowings, Germanwings, Austrian Airlines, Air Dolomiti und Brussels Airlines werden nicht bestreikt. Auch die Piloten der Lufthansa Cargo sind nicht zu diesem Streik aufgerufen worden. Flüge von und nach Deutschland, die von Group Airlines durchgeführt werden, finden planmässig statt. Lufthansa bittet alle Kunden, sich vor der Anreise zum Flughafen vorsorglich auf LH.com über den Status ihres Fluges zu informieren. Ausserdem informiert Lufthansa alle Fluggäste, die ihre Kontaktdaten im Kundenprofil hinterlegt haben, per E-Mail oder SMS über etwaige Streichungen. Bisher waren an den drei vergangenen Streiktagen insgesamt mehr als 345’000 Passagiere von 2755 Flugausfällen betroffen.

 

16.11.2016

Australien und Neuseeland: Swiss mit neuer Codeshare-Verbindung

Unter anderem geht es mit Singapore Airlines neu ab Canberra nach Wellington.

 

Ab sofort haben Swiss-Passagiere die Möglichkeit, mit einer neuen Codeshare-Verbindung von Singapore Airlines ins australische Canberra zu reisen. Wie die Swiss mitteilt, biete Singapore Airlines zudem ab Canberra einen Weiterflug nach Wellington in Neuseeland an. Zusätzlich werden die Frequenzen der im April eingeführten Codeshare-Verbindungen nach Adelaide, Brisbane, Melbourne, Sydney und Perth gegenüber den ursprünglichen Plänen erhöht. Reisende zu diesen Destinationen können zunächst mit Swiss ab Zürich nach Singapur fliegen und dort nahtlos auf den jeweiligen Anschlussflug von Singapore Airlines mit Swiss-Flugnummer umsteigen. Das in der Schweiz aufgegebene Gepäck wird durchgecheckt und vom Fluggast erst am Zielflughafen wieder in Empfang genommen. Passagiere haben die Möglichkeit, über Miles & More oder andere Star Alliance Vielfliegerprogramme bei der jeweiligen Partner-Airline Meilen zu sammeln und einzulösen.

 

09.11.2016

USA-Reisen: Kommt jetzt die «Trump-Delle»?

Entscheiden werden die Einreisebestimmungen und der US-Dollar-Kurs.

 

Die Überraschung ist perfekt: Donald Trump ist neuer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Schon seit einem halben Jahr steht die Frage im Raum, ob die touristische Nachfrage unter einem Sieg des Republikaners leiden könnte. Die offiziellen Tourismusbehörden tun seit Monaten ihr Bestes, um solche Zweifel zu zerstreuen. So etwa Chris Thompson, President und CEO von Brand USA, im letzten Juni am International Pow Wow in New Orleans: «Ja, die aktuelle Regierung unter Präsident Obama ist der stärkste Partner, den wir je hatten. Aber der Tourismus ist inzwischen in der DNA aller Federal Agencies verankert, und wir sind überzeugt, dass wir weiterhin starke Unterstützung erhalten, egal wer der neue ‚Commander in Chief‘ wird.» Generell gibt sich Brand USA als Marketingorganisation unpolitisch – das Lobbying übernimmt die U.S. Travel Association. Deren Präsident Roger Dow meldete sich gestern vor der Wahl zu Wort: «Der Tourismus wird gewinnen, egal wie die Wahl ausgeht.» Der Tourismus generiere 15,1 Mio. amerikanische Jobs und hohe Steuereinnahmen; Dow ist deshalb überzeugt, dass der nächste Präsident die bedeutende Rolle dieses Sektors richtig einschätzen werde. Die U.S. Travel Association habe im Laufe des Wahlkampfs zudem beide Kampagnen über die Bedeutung des Tourismus informiert und von beiden Parteien viele positive Signale erhalten. Dass es in einer ersten Reaktion zu einem Nachfrage-Rückgang kommen könnte, ist dennoch nicht auszuschliessen. Eine frühere Umfrage von Holidaycheck hat ergeben, dass im Fall eines Trump-Siegs bei 49% der Deutschen die Bereitschaft nachlassen würde, Ferien in den USA zu machen. Bei «Traveltalk.de» befürchten 40% einen Imageverlust des Reiseziels USA. Auch in aktuellen Strassenumfragen von Schweizer Medien sind Stimmen zu hören wie: «Gewinnt Trump, reise ich nicht mehr nach Amerika.» («Tages-Anzeiger»). Schweizer USA-Veranstalter gaben in den letzten Monaten aber zu bedenken, dass sich der reine Ausgang der Wahl jeweils nur kurz auf die Nachfrage ausgewirkt habe, wenn überhaupt. Wichtiger ist, wie es nun weitergeht: Viel stärkere Auswirkungen hatten in den letzten Jahren nämlich jeweils die Einreisebestimmungen, das aussenpolitische Vorgehen der US-Regierung und vor allem die Entwicklung des US-Dollars. Dieser ist in den frühen Morgenstunden schon mal auf CHF 0.96 gefallen, und der Schweizer Franken dürfte aufgrund der aktuellen Entwicklung noch stärker werden.

 

01.11.2016

Ab heute: Das kann die neue SBB-App

Tickets bis CHF 40 lassen sich ohne Passwort kaufen. Auch via sbb.ch gebuchte internationale Billette werden aufs Smartphone übertragen.

 

Ab heute ist die App SBB Mobile in einer neuen Version für iOS und Android erhältlich. Die neue App bietet eine einfache und personalisierte Fahrplanabfrage. Ein integrierter Reisebegleiter informiert in Echtzeit über Verspätungen, Gleisänderungen, Zugsausfälle und über die aktuelle Verfügbarkeit der Sitzplätze in den Zügen. In zwei Klicks und ohne Passworteingabe kann der Kunde nun ein Billet bis CHF 40 kaufen. Man kann zudem eigene Bilder von Ortschaften oder Personen im Fahrplan hinterlegen. Auch internationale Tickets auf dem Smartphone Alle Billette, die über sbb.ch gekauft wurden, werden automatisch auch auf das Smartphone übertragen. Dank dieser Funktion können erstmals auch internationale Billette auf dem Smartphone zur Kontrolle vorgewiesen werden. Sparbillette sind neu bereits in der Verbindungsübersicht erkennbar und können schneller gekauft werden. Kunden, die ihren Swiss Pass in der App hinterlegt haben, können jetzt ihr Halbtax in der Tasche lassen, wenn sie ein auf SBB Mobile gekauftes Billett zur Kontrolle vorweisen. Ebenfalls neu ist, dass den Kunden automatisch und ortsbezogen die meistverkauften Verbundbillette auf der Startseite ersichtlich sind. Die Registrierung für Neukunden wurde stark vereinfacht. So kann ein iPhone-Nutzer neu eine Kreditkarte per Fotoscan hinterlegen. Wer häufig mit der Familie oder anderen Personen reist, kann diese nun als Mitreisende abspeichern und für sie Billette lösen. Wecker erinnert ans Umsteigen Der integrierte digitale Reisebegleiter informiert die Kunden nach dem Billettkauf laufend und in Echtzeit über Abfahrtszeiten, Abfahrtsgleis, Verspätungen, Gleisänderungen und allfällige Störungen. Der Reisebegleiter kann auch ohne Billettkauf mit einer Wischbewegung auf einer Verbindung aktiviert werden, so dass auch GA-Kunden Updates zu ihren häufigsten Verbindungen erhalten. Die integrierte Wecker-Funktion erinnert die Kunden rechtzeitig ans Umsteigen. Der Reisebegleiter wird kontinuierlich ausgebaut und wird künftig auch personalisierte Reisevorschläge und Angebote anzeigen, kündigt die SBB an. Informationen zum neuen «SBB Mobile» unter sbb.ch/mobile

 

31.10.2016

Kaum einer will mehr in Trumps Hotels

Der Präsidentschafts-Wahlkampf wirkt sich negativ auf die Auslastung der Häuser aus.

 

Der Präsidentschafts-Wahlkampf von Donald Trump scheint negative Auswirkungen auf die Auslastung seiner Hotels zu haben. Laut dem US-Portal «Smarter Travel» übernachten immer weniger Touristen in Trump-Hotels. Der Betreiber, die Trump Hotel Collection, gibt keine Zahlen zur Zimmerauslastung bekannt. Daher beruft sich das US-Portal auf andere Quellen, etwa die der Standort-App Swarm, die zuletzt weniger Fussgänger registrierte, die zu einem Trump-Hotel unterwegs waren. Im September 2016 lag die Zahl 19% unter dem Wert, der zwei Jahre zuvor gemessen worden war, als Trump noch nicht Teil der politischen Debatte in den USA war. Das in den USA beliebte Buchungsportal Hipmunk registrierte sogar einen Einbruch von 58% bei Buchungen in Trump-Hotels, wie «Die Zeit» schreibt. Verglichen wurde das erste Halbjahr 2016 mit demselben Zeitraum im Vorjahr. Weltweit gibt es 15 Luxushotels der Marke Trump, beispielsweise in New York, Miami, Honolulu oder Rio de Janeiro. Wegen Negativschlagzeilen musste bereits das Trump Taj Mahal, das zwar nicht mehr zur Trump Hotel Collection gehört, Ende September die Tore schliessen. Handkehrum eröffnete Donald Trump im September sein neustes Luxushotel in Washington.

 

18.10.2016

Thailand: Darauf sollten Touristen jetzt achten

Viele Festivals wurden annulliert oder verschoben. Airlines bieten kostenlose Umbuchung an.

 

Nach dem Tod von König Bhumibol Adulyadej in Thailand sind auch Touristen angehalten, sich während der 30-tägigen Haupttrauerzeit der aktuellen Situation im Land anzupassen und gewisse Regeln und Hinweise zu beachten. Dazu gehört, dass sich Touristen ebenfalls dezent kleiden und der Trauer der thailändischen Bevölkerung mit Respekt und Mitgefühl begegnen sollen. Der Grand Palace und The Temple of the Emerald Buddha in Bangkok bleiben bis zum 20. Oktober geschlossen. Alle anderen Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt und im Rest des Landes sollten normal geöffnet sein. Einschränkungen gibt es vor allem im Kultur- und Unterhaltungsbereich: Zahlreiche Festivals wurden abgesagt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Entertainment-Lokale operieren meist in reduziertem Mass und an einigen Orten wird im Moment kein Alkohol ausgeschenkt. Die Tourism Authoritiy of Thailand (TAT) hat eine Besucherinformation mit den wichtigsten Hinweisen sowie einer Übersicht über den Status von Festivals und bekannten Unterhaltungslokalen publiziert. Airlines Thai Airways offeriert innerhalb der Gültigkeitsfrist des Tickets eine kostenlose Umbuchung oder ein Rerouting. Dieses Angebot gilt für Flüge von und nach Bangkok bis zum 31. Oktober, die bis und mit 14. Oktober gebucht/ausgestellt wurden. Beim einem Rerouting werden eventuell anfallende Taxen sowie Tarifdifferenzen in Rechnung gestellt. Bangkok Airways verzichtet auf die Umbuchungsgebühr für Flüge bis zum 14. November. Dasselbe gilt für Thai Smile Airways, jedoch nur für Flüge bis zum 13. November.

 

04.10.2016

Kurzfristig in die Herbstferien: Das sind die Favoriten

Gemäss Last-Minute-Spezialist L’tur liegen Spanien und die Arabischen Emirate hoch im Trend.

 

In vielen Kantonen stehen Anfang Oktober die Herbstferien an. Last-Minute-Spezialist L’tur hat ein Ranking erstellt, was die Schweizer dieses Jahr kurzfristig noch buchen. Städtetrips: Barcelona (Bild) Lissabon Wien Berlin Marrakesch Kurzstrecke: Mallorca Antalya Gran Canaria Rhodos Kreta Fernstrecke: Dubai Abu Dhabi Dominikanische Republik Mauritius Malediven

 

28.09.2016

Swiss: WLAN kommt auch im A330

Die Airline stattet die Flotte ab Frühjahr 2017 nach und nach mit Swiss Connect aus.

 

Was in der Triple Seven schon möglich ist, kommt ab Frühjahr 2017 auch in den A330 der Swiss-Flotte. Nach und nach werden die Maschinen mit dem kostenpflichtigen WLAN ausgerüstet, das auch von eigenen Geräten angesteuert werden kann. Die Passagiere können zwischen drei Datenpaketen von CHF 9 bis CHF 39 wählen. First-Passagieren steht ein 50 MB Daten-Paket kostenfrei zur Verfügung.

 

16.09.2016

Emirates: Sitzplatz reservieren kostet jetzt

Ab 3. Oktober verlangt die Golfairline in bestimmten Buchungsklassen eine neue Gebühr für die Advance Seat Reservation.

 

Für alle Tickets, die ab 3. Oktober 2016 ausgestellt werden, führt Emirates eine neue Gebühr für die Advance Seat Reservation ein. Die Gebühr wird in den Economy-Buchungsklassen V, X, T, L und Q fällig. Bislang werden die Kosten noch in USD angegeben. Auf der Kurzstrecke ab Dubai werden USD 15 fällig, auf der Mittelstrecke (zu der auch die Schweiz gehört) kostet die Voraus-Reservation USD 25 und auf der Langstrecke USD 40. Kinder bekommen 50% Rabatt. Wie bis anhin kann die Sitzplatzreservation nach dem Ticketing online via «manage my booking» auf emirates.ch getätigt werden. An einer Lösung fürs GDS werde noch gearbeitet, teilt Emirates mit. Für die Economy-Klassen K, U, B, M, W, R, E, Y, Business und First Class sowie für Mitglieder von Skywards Platinum, Gold und Silver bleibt die Sitzplatzreservation frei. Die Reservation des Sitzes beim Online-Check-in, die bei Emirates 48 Stunden vor Abflug möglich ist, bleibt für alle Passagiere kostenfrei. Mischzahlung mit Meilen Mit «Cash+Miles» bietet Emirates Mitgliedern des Meilenprogramms neu eine Kombination aus Barzahlung und gesammelten Meilen an. So können Skywards-Mitglieder, unabhängig ob Blue-, Silver-, Gold- oder Platinum-Status, ab sofort Prämienflüge durch eine Kombination aus Barzahlung und Skywards-Meilen buchen. Das Cash+Miles-Angebot kann ab 2000 Meilen eingelöst und auf jedem Emirates-Flug in allen Beförderungsklassen genutzt werden.

 

07.09.2016

Auslieferung der C-Series an Swiss verzögert sich

Der Grund sollen Lieferprobleme bei den Triebwerken sein.

 

Bei der Auslieferung der neuen Europa-Flugzeuge Bombardier C-Series an die Swiss soll es laut «Blick» zu Verzögerungen kommen. Dies habe ein Swiss-Sprecher am Dienstag erklärt. Bisher ging man von der Übernahme von neun Flugzeugen in diesem Jahr aus. Hersteller Bombardier hatte vorgängig mitgeteilt, man werde in diesem Jahr insgesamt, also nicht nur an die Swiss, wohl nur sieben statt 15 Flieger ausliefern können. Der Grund seien Lieferprobleme beim Triebwerkhersteller Pratt & Whitney. Laut Bombardier soll Swiss im Oktober eine dritte C100 erhalten. Insgesamt hat Swiss 30 C-Series-Maschinen bestellt. Diese sollen bis 2018 die in die Jahre gekommenen Avro-Flugzeuge ersetzen und stellen bezüglich bezüglich Technologie, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit eine neue Generation dar.

 

07.09.2016

SBB beendet Billettverkauf durch Dritte

Die Reisebranche ist von dieser neuen Strategie nicht betroffen.

 

Die SBB setzt künftig auf ihre eigenen Vertriebskanäle und entwickelt diese weiter. Dies bedeutet, dass sie per 1. Januar 2018 aus dem Billettverkauf durch Dritte aussteigt und die Zusammenarbeit mit den bisherigen Vertriebspartnern Migrolino, Die Post und Valora sowie den privaten Stationshaltern nicht fortsetzt. Nicht von dieser Strategieänderung betroffen ist die Reisebranche − im Gegenteil: die SBB möchte die Zusammenarbeit mit den Reisebüros noch verbessern, wie Armin Weber, Leiter Internationaler Personenverkehr SBB, im Interview im TRAVEL INSIDE von morgen verrät. Aktuell arbeitet die SBB mit 52 Partner-Verkaufsstellen zusammen, die in ihrem Auftrag ein reduziertes Billett-Sortiment vertreiben. Der Anteil dieses Kanals am Gesamtabsatz ist über die letzten Jahre kontinuierlich gesunken und lag zuletzt deutlich unter 1%. Im Gegensatz dazu weisen die elektronischen Vertriebskanäle der SBB (online und mobile) stark wachsende Absatzzahlen auf: Allein im vergangenen Jahr wurden via Internet und Mobile App 40% mehr als im Vorjahr oder insgesamt rund 18 Mio. Billette verkauft. Die SBB setzt künftig vermehrt auf ihre eigenen Vertriebskanäle. So investiert sie beispielsweise in den Umbau stark frequentierter Reisezentren. Darüber hinaus entwickelt die SBB eine neue Version der SBB Mobile App und baut diese zum digitalen Reisebegleiter aus.

 

01.09.2016

Swiss kippt Genf–Lugano

Die Airline setzt in Genf den Rotstift an. Die ersten drei Destinationen, die wegfallen, stehen fest.

 

Weniger Strecken, dafür höhere Frequenzen: So sieht die neue Strategie der Swiss in Genf aus. Nun werden erste konkrete Massnahmen bekannt. Die Strecke Genf–Lugano, auf der sich Swiss eine erbitterte Preisschlacht mit Etihad Regional lieferte, wird per 10. Oktober gestrichen. Dies kündigt Swiss-CEO Thomas Klühr im Interview mit der «Handelszeitung» an. Es sei zwar ein emotionales Thema, die Strecke sei aber hoch defizitär, so seine Begründung. Gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärt eine Sprecherin der Airline, dass auch die Flüge von Genf nach Algier und nach Skopje im Winterflugplan gestrichen werden. Damit sind die ersten drei von rund zehn Routen bekannt, die Swiss gemäss Westschweiz-Direktor Lorenzo Stoll streichen will. Weitere Ankündigungen werden also folgen. Generell gibt sich CEO Klühr aber kämpferisch, was Genf angeht. Die Lufthansa Group will bekanntlich prüfen, ob ein Einsatz der Billigmarke Eurowings in Genf mehr Sinn ergäbe. Klühr dazu: «Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir als Swiss den besseren Business Case haben, und stelle mich gerne den Zahlen, die sich aus der Alternative Eurowings ergeben.»

 

23.08.2016

Bentour kauft Zusatzflüge nach Antalya

Ab Zürich mit Sunexpress: Der Türkeispezialist stockt seine Flugplätze für die Herbstferien kräftig auf.

 

Bentour Reisen hat für die Herbstferien in der Schweiz seine Flugkapazitäten erhöht und zusätzliche Flugplätze «im vierstelligen Bereich» für die Strecke Zürich–Antalya bei Sunexpress eingekauft. Das teilt der Türkeispezialist jetzt mit. Damit wolle man Reisebüros und gemeinsamen Kunden eine hohe Verfügbarkeit zu günstigen Konditionen bieten. Geschäftsführer Deniz Ugur: «Die Nachfrage nach Ferien in der Türkei zieht wieder an. Bestimmte Termine für den Herbst waren bereits ausgebucht. Daher haben wir unsere Flugplätze im Zeitraum der Herbstferien aufgestockt.» Gegenüber TI hatte auch Michael Grütter von ETI von einem Mangel an Türkei-Flugkapazitäten im Herbst gesprochen.

 

22.08.2016

Ultimatum für Swiss in Genf

Wenn die Schweizer Lufthansa-Tochter nicht bald schwarze Zahlen schreibt, kommt in der Romandie Eurowings zum Zug.

 

Die Lufthansa-Gruppe setzt der Swiss die Pistole auf die Brust. Weil das Ziel, ab diesem Jahr in Genf auf der Kurzstrecke schwarze Zahlen zu schreiben, nicht erreicht wird, soll nun Lufthansa-Tochter Eurowings ein Business-Szenario für Genf entwickeln. Das schreibt die «Sonntagszeitung» unter Berufung auf eine Mitarbeiter-Information. Gleichzeitig verfolgt Swiss einen Businessplan namens «Geneva Reloaded», der bis 2018 zu einer signifikanten Verbesserung der Rentabilität führen soll – u.a. durch die spritsparende Bombardier C-Series und eine Straffung des Streckennetzes von 40 auf 30 Ziele. Der Entscheid, wer schliesslich in Genf zum Zug kommt, soll in zwei bis drei Jahren fallen. Die Swiss startete vor knapp vier Jahren mit ihrer Basis in Genf und schreibt seitdem rote Zahlen. Der Marktanteil beträgt zirka 15%. Geprägt ist der Standort von Billig-Konkurrentin Easyjet mit über 40% Marktanteil. Die Fluggäste haben sich an billige Preise gewöhnt, ein Szenario, mit welchem die Swiss schwer zu kämpfen hat. Erst im April dieses Jahres wurde ein neues Management-Team beauftragt, die Airline in der Region mittel- und langfristig zu etablieren.

 

22.08.2016

Kinderfest in Frauenfeld

Ein eingespieltes und engagiertes OK hat bereits mit den Vorbereitungen für das 8. Kinderfest begonnen. Wiederum werden sich die Frauenfelder Innen-und Altstadt in ein Kinderparadies verwandeln.

 

Dank dem aktiven Mitmachen der inno­vativen Geschäften und Vereinen wird den Kindern wieder einiges geboten. Auch die Familienergänzenden Insti­tu­tionen (Verein Tageshorte, Tages­fa­milienverein, Kita Pusteblume, Kita Bärenhöhle und Kinderhort La Cicogna) lassen der Fantasie freien Lauf. Es darf wieder nach Herzenslust ausprobiert oder einfach gestaunt werden. Das OK dankt schon jetzt allen Geschäftsinhabern und Vereinen, die mit einer Attraktion mitmachen und so zu einem unvergesslichen Tag für Kinder und Eltern beitragen. Also tragen Sie den Termin in ihrer Agenda ein! 10. September, 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr. www.kinderfest-frauenfeld.ch

 

10.08.2016

Kambodscha erhöht Angkor-Ticketpreise

Per 1. Februar 2017 werden die Eintrittspreise markant angehoben.

 

Für den Besuch der Tempelanlagen von Angkor im kambodschanischen Siem Reap müssen die Besucher ab 1. Februar 2017 markant tiefer in den Geldbeutel greifen. Angkor Enterprise, die staatliche Ticket-Agentur, verlangt von den ausländischen Touristen ab diesem Zeitpunkt für das Eintages-Ticket neu USD 37 (bisher 20), für das Dreitages-Ticket USD 62 (40) und für das Wochenticket USD 72 (60). Das berichtet die «Bangkok Post». Kambodschanische Staatsbürger und Ausländer mit kambodschanischen Eltern sowie ausländische Kinder unter 12 Jahren sind von der Eintrittsgebühr befreit. USD 2 pro Ticket gehen an lokale Kinderspitäler. Im letzten Jahr besuchten mehr als zwei Mio. ausländische Touristen die weltberühmten Tempelanlagen.

 

05.08.2016

Ab Oktober gilt in Kanada: Keine ETA – keine Einreise

Die Kulanzfrist endet per Ende September. Danach braucht man eine elektronische Einreisegenehmigung.

 

Zur Einführung der Electronic Travel Authorization (ETA) am 15. März 2016 gewährte Kanada eine Übergangszeit, die eine Einreise ohne ETA ermöglichte. Diese endet am 30. September 2016. Ab Oktober ist die Regel für den Trip nach Kanada einfach: Keine ETA – keine Einreise.

 

29.07.2016

Swiss streicht Istanbul aus dem Flugplan

Wegen sinkender Nachfrage und wachsender Konkurrenz werden Istanbul und auch Izmir im Winter 2016/17 nicht angeflogen.

 

Die Terroranschläge und politischen Querelen der letzten Monate in der Türkei haben offenbar auch bei der Swiss zu einem massiven Nachfrage-Einbruch für Flüge nach Istanbul geführt. Daraus zieht die Fluggesellschaft nun Konsequenzen und nimmt Istanbul im Winter 2016/17 aus dem Programm. Einen entsprechenden Bericht des «Tages-Anzeiger» bestätigt eine Swiss-Sprecherin gegenüber TRAVEL INSIDE. Bislang flog Swiss zweimal täglich in die türkische Metropole. Auch Izmir werde nicht mehr angeflogen, wohin noch Flüge bis November geplant waren. Offenbar gibt es aber noch einen weiteren Grund für die Streichungen: die massive Konkurrenz durch Turkish Airlines, die seit Kurzen viermal statt dreimal täglich von Zürich nach Istanbul fliegt. Das habe zu «Überkapazitäten und einem starken Preisverfall» geführt, so die Swiss-Sprecherin. Zudem fliegt seit 1. Juli auch noch die türkische Atlas Global nach Istanbul-Atatürk (IST). Pegasus Airlines bedient ab Zürich ausserdem den Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen (SAW). Nach heutigem Stand will die Swiss Istanbul und Izmir im Sommer 2017 wieder anfliegen. Man evaluiere die Nachfrage laufend. Türkische Reisebüros bitten um Unterstützung Unterdessen bittet die Vereinigung der Türkischen Reisebüros TÜRSAB die internationale Tourismusindustrie, in diesen für die Türkei und den türkischen Tourismus schwierigen Zeiten, fest zusammenstehen und ein Zeichen der Solidarität gegen die Bedrohung von Menschen, Nationen und des Tourismussektors setzen, um so die erfolgreichen Tourismusbeziehungen zwischen den Ländern aufrechtzuerhalten. TÜRSAB weist darauf hin, dass nach Angaben des Türkischen Premierministers H.E. Binali Yildrim, die Sicherheitsmassnahmen nach den vergangenen Ereignissen in der gesamten Türkei sowie in den Grossstädten Ankara und Istanbul auf Höchstniveau gesetzt wurden, so dass die Sicherheit der Zivilbevölkerung stets gewährleistet ist. Der Flugbetrieb und alle touristischen Einrichtungen seien in gewohntem Betrieb und Touristen könnten ihren Aufenthalt vor Ort ungestört fortsetzen. «Der in der letzten Woche von der türkischen Regierung verkündete, dreimonatige Ausnahmezustand wird keinen Einfluss auf den Aufenthalt der Touristen im Land haben.»

 

27.07.2016

Schon wieder Streik: Verspätungen und Flugausfälle bei Air France

Teile des Kabinenpersonals legen von heute Mittwoch, 27. Juli, bis Dienstag, 2. August, die Arbeit nieder.

 

Das Kabinenpersonal bei Air France hat von heute Mittwoch, 27. Juli, bis Dienstag, 2. August 2016, zum Streik aufgerufen. Ab heute werde der von Air France operierte Flugverkehr gestört sein, teilt die Airline mit. Heute Mittwoch will man jedoch 92% der Langstreckenflüge, 90% der Domestic- und über 80% der Mittelstreckenflüge ab/bis Paris-CDG trotzdem durchführen, so die Airline. Man erwarte, dass nur 37% des Kabinenpersonals heute an den Streikaktionen teilnehmen. Trotzdem könne es zu Last-Minute-Stornierungen und Verspätungen kommen. Für die kommenden Tage will Air France die Flugpläne jeweils einen Tag zuvor publizieren, da nicht klar ist, welcher Anteil des Personals am Streik teilnimmt. Air-France-Flüge, die von anderen Airlines wie HOP!, KLM oder Delta durchgeführt werden, sind nicht vom Streik betroffen. Aktuelle Informationen gibt es auf der Website der Airline.

 

27.07.2016

Ronaldo eröffnet sein erstes Hotel auf Madeira

Das Pestana CR7 Funchal wurde speziell für die Generation der «Millennials» entwickelt. Zudem soll Madeiras Flughafen nach Ronaldo benannt werden.

 

Der frisch gebackene Europameister Cristiano Ronaldo hat das neue Pestana CR7 Funchal eröffnet, das erste Hotel aus der Kooperation zwischen dem Weltfussballer und der Hotelgruppe aus Portugal. Das Hotel ist seit dem 1. Juli 2016 geöffnet. Die Marke Pestana CR7 wurde speziell für die neue Generation der Millennials entwickelt, hiess es bei der Eröffnung. Auf Madeira stehen 25 Standardzimmer, 23 Superior-Suiten und eine CR7-Suite zur Verfügung. Letztere bietet Kardio-Geräte, Yogamatten und auf Nachfrage individuelle Trainingspläne. Für normale Gäste gibt es das hoteleigene Trainingsprogramm «Get in Shape» und einen Outdoor-Sportbereich. Unter der Marke Pestana CR7 sind zunächst vier Häuser mit insgesamt 500 Betten geplant. Nach dem Hotel auf Ronaldos Heimatinsel Madeira soll Ende 2016 noch ein Haus in Lissabon eingeweiht werden. Im kommenden Jahr sollen CR7-Hotels in Madrid und New York dazukommen. Madeira will seinen Flughafen umbenennen Bei der Eröffnung wurde zudem angekündigt, dass der Aeroporto da Madeira in Aeroporto de Cristiano Ronaldo umbenannt werden soll. Ein konkretes Datum, wann die Umbenennung vollzogen wird, wurde jedoch bislang nicht genannt.

 

26.07.2016

«Säuberungswelle» erreicht Turkish Airlines

211 Airline-Mitarbeitende müssen gehen. Die Standorte in der Schweiz sind nicht betroffen.

 

Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei erreicht Präsident Erdogans selbst so bezeichnete «Säuberung» auch die teilstaatliche Fluglinie Turkish Airlines. 211 Mitarbeitende müssen gehen, weil ihnen entweder die Nichterfüllung von Leistungszielen oder Verbindungen mit der von Erdogan so hart bekämpften Gülen-Bewegung vorgeworfen werden. Offenbar wurden die Arbeitsverträge bereits per 22. Juli gekündigt. Medienberichten zufolge ist unter den Entlassenen auch der Vizedirektor für Finanzangelegenheiten der Airline. Wie Altan Büyükyilmaz, Direktor des Standorts Zürich von Turkish Airlines, auf Anfrage mitteilt, sind die Standorte in der Schweiz (Zürich, Basel, Genf) nicht von den Entlassungen betroffen. Seit dem Putschversuch Mitte Juli wurden in der Türkei bereits mehr als 60’000 Soldaten, Polizisten, Richter, Lehrer und Beamte entlassen und teilweise festgenommen. Auch Akademiker stehen im Fadenkreuz. Zuletzt wurden 42 Journalisten festgenommen.

 

11.07.2016

Flüge USA–Havanna: Die Gewinner stehen fest

Acht Airlines werden ab zehn US-Flughäfen in die kubanische Hauptstadt fliegen dürfen.

 

Gespannt wartete die Airline- und Touristikbranche darauf, welche Airlines in Zukunft aus den USA in die kubanische Hauptstadt Havanna fliegen dürfen. Bereits im Juni berichtete TRAVEL INSIDE darüber, welchen Airlines die Rechte für Flüge an verschiedene Provinzflughäfen in Kuba zugesprochen wurden. Nun hat das Department of Transportation die Namen jener acht Airlines bekanntgegeben, die ab Herbst den Flugbetrieb von Atlanta, Charlotte, Fort Lauderdale, Houston, Los Angeles, Miami, Newark, New York City, Orlando und Tampa nach Havanna aufnehmen dürfen. Aus den zwölf Bewerbungen haben Alaska Airlines, American Airlines, Delta Air Lines, Frontier Airlines, Jetblue Airways, Southwest Airlines, Spirit Airlines und United Airlines das Rennen gemacht.

 

11.07.2016

SQ: Premium Economy endlich auch nach Zürich

Am Freitag, 8. Juli wurde die neue Reiseklasse an Bord des A380 auf dem Flughafen Zürich vorgestellt.

 

Dass auch auf dem täglichen Flug von Singapore Airlines (SQ) nach Zürich mit dem A380 die neue Premium Economy Class angeboten werden soll, war schon seit letztem Jahr bekannt. Dann gab es Verzögerungen beim Einbau, doch nun ist es endlich soweit: Kontinuierlich sollen nach Zürich A380 eingesetzt werden, welche über die Vierklassen-Konfiguration First (Suite), Business, Premium Economy und Economy Class verfügen. Im Moment kann die neue Klasse auf den Flügen am Mittwoch, Freitag und Sonntag ab Zürich gebucht werden. «Am 20. September kommt noch der Dienstag dazu und ab 24. Oktober werden wir dann auf jedem Zürich-Flug die neue Klasse haben», erklärt Ranjan Jha, General Manager Schweiz von SQ anlässlich der Präsentation der neuen Klasse am Flughafen Zürich. Zur Präsentation extra aus London angereist war auch Subhas Menon, Regional Vice President Europe von SQ. Laut Jha bewegt sich der attraktivste Preis eines Tickets für die Strecke Zürich-Singapur-Zürich in der Premium Economy Class bei etwa CHF 1200. Das sind pro Weg rund CHF 350 mehr als das aktuelle Preisniveau bei einem Ticket für die Economy Class.

 

08.07.2016

Nach dem Brexit: Airline-Aktien haben sich noch nicht erholt

Auch nicht-britische EU-Fluggesellschaften haben zu kämpfen.

 

Der Brexit hatte auch Auswirkungen auf die Aktienkurse der Airlines. Diese verloren teils massiv. Wie das Onlineportal «Airliners.de» nun schreibt, hätten sich die Aktien der wichtigsten europäischen Fluggesellschaften auch zwei Wochen nach dem Brexit-Votum in Grossbritannien noch nicht wieder erholt. Zu den grössten Verlierern zählen demnach weiterhin die britischen Gesellschaften. So haben die Papiere von Easyjet und der International Airline Group (IAG), zu der neben British Airways auch Iberia, Vueling und Aer Lingus gehören, je rund ein Drittel an Wert eingebüsst. Die Folgen: Easyjet und IAG haben in der Woche nach dem Referendum die Gewinnprognosen vorerst auf Eis gelegt. Ein weiteres Problem: der schwächelnde Pfund. Dieser hat nach dem Brexit rund 10% gegenüber der Luftfahrt-Leitwährung Dollar verloren. Wie «Airliners.de» weiter schreibt, seien aber auch die Börsenkurse nicht-britischer EU-Fluggesellschaften betroffen. So stehe die Ryanair-Aktie immer noch rund 18% unter dem letzten Wert vor dem Brexit-Votum. Auch die Lufthansa-Group hat mit Kursverlusten zu kämpfen. Und: Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Air Berlin, die nicht einmal nach Grossbritannien fliegt, von 0,10 auf 0,01 Euro gesenkt und die Einstufung auf «reduce» belassen.

 

08.07.2016

Palmas Bürgermeister will sich Mallorca-Touristen aussuchen können

Aufgrund des Touristenansturms melden sich nun erste kritische Stimmen.

 

Wie allgemein bekannt ist, erwartet Mallorca dieses Jahr einen Besucherrekord von ca. 72 Mio. Touristen − gegenüber 68 Mio. im Vorjahr. Die touristische Infrastruktur stösst an ihre Grenzen, und vermutlich werden auch die Betten knapp werden. Nun melden sich bereits erste Stimmen, die dem Boom kritisch gegenüber stehen. So erklärt Biel Barcelo, Tourismusminister der Balearen, gegenüber der Handelszeitung, man könne auf keinen Fall so weiter wachsen. Er hoffe, dass die per 1. Juli eingeführte Touristensteuer (offiziell heisst sie «Ökosteuer») von bis zu EUR 2 pro Person und Nacht nicht nur der Umwelt zugute komme, sondern auch eine regulierende Wirkung haben werde. Palmas Bürgermeister Jose Hila geht sogar noch einen Schritt weiter und verkündet gegenüber der Mallorca Zeitung, man habe mittlerweile so viele Touristen, dass man auch wählerisch sein könne: «Touristen, die sich eine Woche lang betrinken und halb nackt durch die Gegend rennen, brauchen wir nicht.» Bereits im Frühjahr wurde von Anwohnern gegen den Besucheransturm demonstriert. So verkündeten Graffitis in Palmas Altstadt wenig schmeichlerisch «Tourists go home»…

 

05.07.2016

Flugbetrieb nach Istanbul wieder aufgenommen

Am Flughafen Atatürk muss mit langen Wartezeiten gerechnet werden.

 

Die Flüge ab Zürich, Basel und Genf verkehren ab heute wieder plangemäss nach Istanbul Atatürk Flughafen. Gemäss den Abfluginformationen der Flughäfen seien heute keine Flüge von Turkish Airlines oder Swiss mehr annulliert, die ersten Flüge sind bereits gestartet. Es ist jedoch mit einem relativ chaotischen Zuständen und langen Wartezeiten am Flughafen Atatürk zu rechnen. Turkish Airlines wird zudem sämtliche Tickets, die vor dem 29. Juni ausgestellt wurden free of charge rerouten oder umbuchen, sofern die ursprünglich gebuchte Buchungsklasse noch verfügbar ist. Die Verlängerung der Gültigkeit wurde bis zum 31. Juli 2016 festgesetzt. Refunds von zukünftigen Buchungen werden vollumfänglich genehmigt, falls der Kunde komplett annullieren möchte.

 

05.07.2016

Lufthansa und Kabinenpersonal einigen sich

Der Tarifkonflikt ist beigelegt, Streiks der Flugbegleiter sind damit vom Tisch.

 

Die Lufthansa und die Ufo (Gewerkschaft des Kabinenpersonals) haben sich im Schlichtungsverfahren einigen können. Dies geht aus einer Mitteilung der Ufo an ihre Mitglieder auf ihrer Homepage hervor. Man sei mit dem Ergebnis zufrieden, die Details würden am 5. Juli bekanntgegeben. Erwähnt wird aber auch, dass das Ergebnis der Schlichtung nur dann in Kraft trete, wenn es durch die Ufo-Mitglieder der Lufthansa angenommen werde. Dafür wird es eine Urabstimmung geben.

 

27.06.2016

Brexit: Swiss fürchtet sich vor neuem Luftverkehrs-Abkommen

Easyjet zieht derweil eine verstärkte Konzentration auf ihren Schweizer Ableger in Betracht.

 

Stark betroffen vom Brexit ist die Aviatik-Branche. Zwar wird er kurzfristig keine grossen Auswirkungen auf die Zivilluftfahrt haben, wie Urs Holderegger vom Bazl gegenüber der «Schweiz am Sonntag» sagte. Sofern aber das EU-Luftverkehrsabkommen mit Grossbritannien nicht mehr gültig sein sollte, müsste das Schweizer Abkommen mit England wieder aktiviert und angepasst werden. Wenig erfreut darüber ist die Swiss. Sie geht davon aus, dass es gar ein neues Abkommen brauchen werde. Das alte stammt aus dem Jahr 1950 und sei für die heutigen Verhältnisse nicht geeignet, sagt Swiss-Sprecherin Karin Müller. Die nun folgende jahrelange Phase der Unsicherheit sei ungünstig für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und Grossbritannien. Denn je nach Entwicklung der Devisenmärkte werde der starke Franken einen negativen Einfluss auf den Tourismus haben. Easyjet nimmt’s gelassen Weniger pessimistisch sieht Easyjet den Brexit: In einer Pressemitteilung schreibt die Billigairline, dass das Resultat der Abstimmung keine wesentlichen Auswirkungen auf ihre Strategie haben würde. «Easyjet konzentriert sich zunächst darauf, die Gespräche mit EU- sowie UK-Regierungen und Behörden voranzutreiben, um sicherzustellen, dass das Vereinigte Königreich Teil des einheitlichen EU-Luftverkehrsbinnenmarkts bleibt», heisst es. Man werde jedoch auch alternative Möglichkeiten prüfen, um das bestehende Netzwerk und Betriebsabläufe vollständig aufrecht zu erhalten. Zudem könne man sich vorstellen, vermeht auf den Schweizer Ableger zu setzen, da diese Flugzeuge dank der bilateralen Verträge Zugang zum EU-Luftraum haben. An der Börse ging es drunter und drüber Der Brexit löst an den Märkten weltweit gewitterhafte Turbulenzen und grösste Unruhe aus – auch die Reise- und Airline-Werte sackten teilweise regelrecht ab. So hat die deutsche TUI-Aktie laut der «FVW» bis am Freitagmittag -12,3% verloren, und Thomas Cook büsste -20% ein. Nicht überraschend verlor auch Easyjet mit -20% massiv, während sich der Schaden bei Lufthansa und Ryanair in Grenzen hielt: – 9,5%, respektive -12,5%. Den grössten Taucher muss jedoch die die International Airlines Group mit British Airways, Iberia, Vueling und Aer Lingus verkraften: Ihre Aktie verlor zeitweise happige -34%, erholte sich dann aber immerhin wieder auf -20%.

 

14.06.2016

USA geben grünes Licht für Kuba-Flüge

Sechs amerikanische Airlines haben die Lizenz für Flüge nach Kuba erhalten − dürfen aber vorerst nicht nach Havanna.

 

Nach mehr als fünf Jahrzehnten ohne Linienflüge zwischen den USA und Kuba hat die US-Regierung jetzt Verbindungen genehmigt. Sechs US-Fluggesellschaften dürften demnächst neun kubanische Städte anfliegen. Sie brauchen aber noch Genehmigungen der kubanischen Regierung. American Airlines, Frontier, Jetblue, Silver Airways, Southwest und Sun Country Airlines können voraussichtlich ab Herbst reguläre Flugverbindungen in den lange Zeit isolierten Inselstaat aufnehmen. Die Flugrechte gelten für Verbindungen zwischen den USA und neun Destinationen in Kuba mit Ausnahme von Havanna, da für die kubanische Hauptstadt Anfragen für rund 60 Hin- und Rückflüge pro Tag eingegangen sind und die Regierung eine Obergrenze von deren zwanzig festgelegt hat. Eine Entscheidung über die Hauptstadt-Flüge werde im Laufe des Sommers erwartet. Für die anderen Flughäfen, namentlich Camagüey, Cayo Coco, Cayo Largo, Cienfuegos, Holguín, Manzanillo, Matanzas, Santa Clara und Santiago de Cuba, sind zehn tägliche Hin- und Rückflüge möglich. Dieses Kontingent ist noch nicht ausgeschöpft. Verbindungen nach Kuba wird es von Miami, Fort Lauderdale, Minneapolis, Chicago und Philadelphia geben. Manche Flüge werden zweimal täglich angeboten, andere nur einmal pro Woche. US-Bürgern ist es aber immer noch nicht erlaubt, den sozialistischen Staat aus rein touristischen Gründen zu besuchen. Es wird aber erwartet, dass sich Kuba zu einem wichtigen Reiseziel der Amerikaner entwickeln wird.

 

08.06.2016

«Grenzenlos»: Neuer Name und neues Konzept der Ferienmesse St.Gallen

Die Ferienmesse St.Gallen möchte weg vom rein traditionellen Messe- hin zum Lifestyle-Erlebnis.

 

Aus Ferienmesse St. Gallen mach «Grenzenlos»: Unter neuem Namen will sich die Messe als visionäre Plattform für Ferien-, Outdoor- und Freizeitideen und als emotionaler Treffpunkt etablieren. Das neue Konzept biete interaktive Plattformen, aufgeteilt in sechs Themenbereiche («Freizeit & Abenteuer», «Genuss & Lebenslust», «Weltwunder & Neuland», «Sonne & Mehr», «Alpenluft & Sein» sowie dem Aussenbereich «Feuer & Flamme»), womit Erlebniswerte geschaffen und die Besucher zum Mitmachen und Entdecken animiert werden sollen, wie Messeleiterin Claudia Nyffeler gegenüber TI erklärt. Klassische Messeauftritte würden weiterhin ihren Platz haben, während neue Bereiche wie Outdoor eine Attraktivitätssteigerung darstellen und den Ausstellern die Möglichkeit bieten sollen, sich auf eine unkonventionellere Weise in die Projekte einzubinden. Zudem sollen gute Ideen für interaktive Besuchererlebnisse mit besonderen Konditionen für die benötigte Fläche und Infrastruktur honoriert werden. Die bei Campern und Naturfreunden beliebte OCA Ostschweizer Camping- und Freizeit-Ausstellung findet ebenfalls im Rahmen der Grenzenlos statt. Die Messeleitung der Grenzenlos erwartet insgesamt ca. 480 Aussteller und rund 38’000 Besucher. Im Februar 2016 besuchten 34’500 Personen die Ferienmesse St. Gallen. 2017 findet die Grenzenlos neu nicht mehr im Februar sondern vom 20.-22. Januar statt. Somit werden alle drei verbleibenden Schweizer Ferienmessen (nebst St. Gallen noch die Fespo Zürich und die Ferienmesse Bern) direkt im Wochentakt nacheinander durchgeführt.

 

08.06.2016

Flughafen Berlin-Brandenburg geht das Geld aus

Ausserdem fehlt eine wichtige Baugenehmigung für den Weiterbau.

 

Wie verschiedene Berliner Medien berichten, geht dem Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) langsam das Geld aus. So sei die Liquidität der Flughafengesellschaft nur noch bis Mitte August gesichert, erklärte Flughafenchef Karsten Mühlenfeld am Montag vor dem BER-Sonderausschuss des Brandenburger Landtags. Begründet werden die Geldsorgen mit dem Ausbleiben der Genehmigung für eine weitere Finanzspritze in der Höhe von EUR 2,2 Mia. von Seiten der Europäischen Union. Ausserdem fehle für den Weiterbau noch eine nötige Baugenehmigung, die im April hätte abgesegnet werden müssen. Doch das Schlüsseldokument, das Mühlenfeld selbst einen «Meilenstein» nennt, steht noch aus. Der Grund für die nötige Bewilligung ist der offene Übergang zwischen dem Bahnhof unter dem Terminal und dem Terminal selbst, wofür der Flughafen immer noch keine Genehmigung hat. BER ist offenbar der erste Flughafen in Europa mit einem Bahnhof direkt unter dem Terminal. Doch zwischen den beiden Bauwerken gibt es keine Türen – eine für Brandschützer heikle Angelegenheit. Trotz dieser Unsicherheiten geht der Flughafenchef weiterhin davon aus, dass BER 2017 eröffnet werden kann − sicher ist er sich aber nicht. «Wir wollen 2017 nicht abmoderieren, es gibt noch eine Chance, aber die ist nicht riesig. Wir können es nicht garantieren», sagte er am Montag im Sonderausschuss BER des Landtags.

 

07.06.2016

Schon wieder fallen TGV-Züge aus

Ein Streik-Ende ist noch nicht in Sicht.

 

Die französischen Gewerkschaften setzen ihren Streik fort, was auch heute Dienstag Auswirkungen auf den Zugverkehr von TGV Lyria zwischen der Schweiz und Frankreich hat. Da der Streik voraussichtlich noch weiter andauert, wird den Reisenden empfohlen, sich auf tgv-lyria.com über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Während der Streikphase können Reisende flexibel auf andere Züge derselben Strecke ausweichen; bei allen Tarifen sind Umtausch und Erstattung erleichtert.

 

01.06.2016

Heute wird der Gotthard-Basistunnel eröffnet

Heute feiert die Polit-Prominenz, am Wochenende das Volk. Zudem wurde neu eine Kooperation zwischen Schweizer, deutscher und italienischer Bahn beschlossen.

 

In Gegenwart europäischer Prominenz wird heute der Gotthard-Basistunnel eröffnet. Neben der Schweizer Politprominenz werden Angela Merkel, François Hollande und Matteo Renzi dabei sein. Mit 57 Kilometern Länge ist der Gotthard-Basistunnel der längste Eisenbahntunnel der Welt. Am 11. Dezember 2016 rollen die ersten Züge fahrplanmässig durch den Gotthard-Basistunnel. Das grosse Volksfest an den beiden Tunnelportalen im Norden in Erstfeld und Rynächt und im Süden in Pollegio und Biasca steigt am 4./5. Juni mit Musik, Spektakel, dutzende Attraktionen und Ausstellungen. Kinder vergnügen sich in einem grossen Erlebnispark. Billette für den Gotthard-Eröffnungsanlass am Wochenende werden mit einem Rabatt von 30 Prozent angeboten, auf www.sbb.ch/ticketshop oder an den üblichen SBB-Verkaufsstellen. Den Gotthard mit «Virtual Gottardo» digital erleben Mit der «Gottardo 2016»-App können Anwender virtuell über die Gotthard-Region fliegen, sich im neuen Basistunnel umsehen oder auf verschiedenen Routen mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln das Gotthard-Massiv überqueren. Herunterladen kann man sie unter www.gottardo2016.ch/app oder man schaut einfach auf Youtube vorbei.

 

23.05.2016

Swiss fliegt die Schweizer Nati nach Frankreich

Der Schweizer Home Carrier ist offizieller Partner aller 13 Nationalteams des SFV.

 

Swiss ist neu die offizielle Airline aller Schweizer Fussball-Nationalteams. Man unterstütze ab sofort den Schweizerischen Fussballverband (SFV) mit umfangreichen Leistungen rund um die Flugreisen aller Nationalteams, teilt die Airline mit. Als Partner wird Swiss beispielsweise das Männer-A-Nationalteam zu jedem seiner Spiele an der EM in Frankreich fliegen. Im Rahmen der vierjährigen Partnerschaft fördert Swiss nicht nur das A-Team der Frauen und Männer, sondern alle 13 Auswahlteams des SFV. Swiss ist auch Partner von weiteren Sportverbänden und -anlässen in der Schweiz. So hat die Airline ihr Engagement im Schweizer Sport auf nationaler Ebene ausgeweitet und ist die offizielle Fluggesellschaft von Swiss-Ski, Swiss Ice Hockey, dem Schweizer Handballverband sowie von Swiss Olympic und Swiss Paralympic.

 

20.05.2016

Sri Lanka: Schwere Überschwemmungen im Zentrum und Westen der Insel

 

Die diesjährige Monsunzeit wird im Zentrum und Westen Sri Lankas von aussergewöhnlich starken Niederschlägen begleitet. Heftige Monsunregen haben in den vergangenen Tagen zu grossflächigen Überschwemmungen und in den gebirgigen Regionen zu einer steigenden Gefahr von Erdrutschen und Schlammlawinen geführt. Besonders betroffen ist die circa 20 km von Kandy entfernte Region um die Kleinstadt Aranayaka. Hier wurde ein Bergdorf unter einer Schlammlawine begraben, zahlreiche Bewohner werden hier noch vermisst. Über 100.000 Menschen sind aktuell auf der Flucht, ein Grossteil von ihnen wird in Notunterkünften des Militärs untergebracht. Eine rasche Entspannung der Lage ist derzeit nicht in Sicht: Das Meteorologische Institut rechnet auch in den kommenden Tagen mit weiteren Niederschlägen und Gewittern. Das Auswärtige Amt hat am 19. Mai seinen Sicherheitshinweis zu Sri Lanka überarbeitet und folgenden aktuellen Hinweis eingefügt: "Nach heftigen Regenfällen gilt für Teile Sri Lankas eine Warnung vor Überflutungen. Weiterhin können die Regionen Kurunegala, Monaragala, Badulla, Ratnapura, Kandy, Kegalle, und Nuwara Eliya von Landrutschen betroffen sein, die zu Einschränkungen im Reiseverkehr führen können. Bitte beachten Sie den örtlichen Wetterbericht und leisten den Hinweisen lokaler Behörden Folge. Im Zweifel kontaktieren Sie bitte Ihren Reiseveranstalter, um festzustellen, ob Ihre Reisepläne von der aktuellen Situation betroffen sind."

 

17.05.2016

SBB und DB lancieren 2für1-Angebot

Mit den speziellen Tickets der SBB können Reisende bei Bahnfahrten aus der Schweiz nach Deutschland bis zu 50% sparen.

 

Zu zweit reisen, nur einmal bezahlen: Wer diesen Sommer mit der Bahn aus der Schweiz nach Deutschland reist, profitiert von attraktiven Bedingungen: Mit ihrem «2für1-Angebot» bieten die SBB und die Deutsche Bahn (DB) Reisenden aus der Schweiz die Möglichkeit, zwei Billette zum Preis von einem zu kaufen und so bis zu 50% günstiger unterwegs zu sein. Das Bahnangebot wurde zusammen mit der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) Schweiz entwickelt. Mit über 35 Direktverbindungen täglich und zahlreichen einfachen Umsteigeverbindungen sind viele Reiseziele Deutschlands aus Städten wie Bern, Basel, Luzern und Zürich gut und schnell erreichbar. Buchbar ist das «2für1-Angebot» noch bis 30. Juni 2016 online über die DZT-Webseite www.germany.travel/bahn und direkt am Bahnschalter mit dem entsprechenden Rail Bon, der auf der Webseite heruntergeladen werden kann. Das Angebot bezieht sich auf den Reisezeitraum 19. Mai bis 30. September 2016. Erhältlich sind Billette zum flexiblen Normalpreis und Sparbillette der 1. und 2. Klasse, solange der Vorrat reicht. Halbtax und GA lassen sich mit dem Angebot kumulieren. Extra für die «2für1»-Kampagne hat die DZT unter www.germany.travel/bahn eine eigene Webseite mit Bahnangeboten und Informationen zu elf sehenswerten Reisezielen in Deutschland erstellt. Dazu zählen die Städte Baden-Baden, Bremen und Bremerhaven, Köln, Leipzig, Lübeck, München, Stuttgart und Weimar sowie das Ruhrgebiet und die Bundesländer Brandenburg und Thüringen.

 

14.05.2016

Noch mehr Mallorca-Flüge bei Air Berlin

Die Airline erhöht ihre Frequenzen ab Zürich und Basel im Sommer um insgesamt elf Verbindungen.

 

Der Run auf Mallorca ist in dieser Sommersaison riesig. Auch Air Berlin legt deshalb mehr Flüge auf. Ab Zürich fliegt die Airline 26 Mal pro Woche auf die Baleareninsel. Das sind neun zusätzliche Frequenzen im Vergleich zum Sommer 2015. Und auch ab Basel startet Air Berlin 13 Mal pro Woche und damit zweimal mehr als im vergangenen Jahr nach Mallorca. Ab Zürich geht es mit Air Berlin diesen Sommer erstmals auch nach Larnaca auf Zypern (dreimal pro Woche). Zu den Herbstferien startet ein Flug ab Zürich neu nach La Palma.

 

25.04.2016

Auch Malta führt Touristen-Abgabe ein

Diese wird per 1. Juni 2016 pro Person und Nacht erhoben.

 

Das Fremdenverkehrsamt von Malta verkündet in ihrem aktuellen Newsletter, dass die Mittelmeerinsel zum 1. Juni 2016 eine neue Umweltabgabe einführen wird, die direkt im Hotel bzw. der Unterkunft von allen Touristen ab 18 Jahren erhoben wird. Die Abgabe beträgt EUR 0.50 pro Person und Nacht und ist auf maximal EUR 5 pro Aufenthalt begrenzt. Die so generierten Einnahmen würden für ausgewählte Projekte zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur eingesetzt, heisst es in der Mitteilung.

 

22.04.2016

Gotthard: Vorverkauf für Tunneldurchfahrten gestartet

Bei der SBB kann man sich ab sofort mit den Spezialbilletten versorgen.

 

Am 4. und 5. Juni feiert die Schweiz die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels – mit 57 Kilometern der längste Eisenbahntunnel der Welt. Die Feierlichkeiten finden auf vier verschiedenen Festplätzen rund um die Tunnelportale statt: im Norden bei Erstfeld und Rynächt und im Süden bei Pollegio und Biasca. Der Eintritt zu den Festgeländen ist frei, für die Tunneldurchfahrten mit den Gottardo-Shuttles benötigen Gäste aber ein Billett. Dieses kann auf www.sbb.ch/ticketshop oder an den üblichen SBB-Verkaufsstellen erworben werden. Das Spezialbillett inklusive Gottardo-Shuttle ist als Rundreisebillett erhältlich und gültig ab dem Wohnort. Es gibt 30% Ermässigung auf der Zugfahrt zu den Festplätzen. Vor dem Kauf der Billette muss man sich für eine Reiseroute entscheiden: von den Festplätzen im Süden zu den Festplätzen im Norden oder umgekehrt. Der Gotthard-Basistunnel kann nur in eine Richtung befahren werden, die Weiterfahrt führt über die Gotthard-Bergstrecke. Die Billette sind jeweils einen Tag gültig. Die SBB stellt für die Anreise Extrazüge zur Verfügung. Alle Verbindungen sind auf www.sbb.ch zu finden. Da mit einem grossen Besucherstrom zu rechnen ist, wird empfohlen, am Morgen anzureisen. Details zum Programm gibt es auf der Gottardo-2016-Website.

 

20.04.2016

Früher als gedacht: Fingerscan in Singapur gestartet

Bereits jetzt werden bei der Einreise über den See- und Landweg die Fingerabdrücke genommen. Die Flughäfen folgen später.

 

Reisende, die Singapur auf dem See- oder Landweg erreichen, müssen ab sofort ihre Fingerabdrücke abgeben. Das berichtet die Zeitung «The Straits Times». An Einreise-Checkpoints werden die Abdrücke der Daumen genommen. Dies soll die derzeitigen Bemühungen, die Sicherheit im Land auf einen höheren Level zu bringen, vorantreiben. Das Bio-Screening-System wird nach und nach ausgerollt und in den kommenden Monaten auch auf die Checkpoint an den Flughäfen ausgedehnt, teilt die Immigration und Checkpoints Authority (ICA) mit. Dem Ganzen vorausgegangen war eine einjährige Testphase am Tanah Merah Ferry Terminal, wo seit April 2015 die Finger von über 120’000 Reisenden gescannt wurden. Im Januar war angekündigt worden, dass die Regelung ab Juni 2016 gilt.

 

19.04.2016

Ecuador-Erdbeben: Diese touristischen Ziele sind betroffen

Nach dem Erdbeben am Samstag gibt das Tourismusministerium einen Überblick zu den verschiedenen Regionen.

 

Nach dem Erdbeben in Ecuador am vergangenen Samstag informiert das Tourismusministerium über die aktuelle Lage. Am stärksten betroffen waren die Küstenregionen von Manabi und Esmeralda. Die touristische Infrastruktur, die sich v.a. in den Regionen Amazonas, Anden und Galapagos befinde, sei nicht erheblich betroffen, so das Ministerium. Dies gelte auch für Flughäfen, Unterkünfte und Transportmittel auf dem Land. Diese seien voll funktionsfähig. Details: Amazonas: Alle Flughäfen sind offen und operieren normal. Die touristische Infrastruktur ist nicht betroffen. Anden: Alle Flughäfen inklusive Quito, Latacunga, Cuenca, Loja und Tulcan wurden von Beschädigungen verschont. Die Stadt Quito überprüft derzeit noch, ob Schäden am historischen Zentrum entstanden sind. Andere populäre Ziele wie Otavalo, Cuenca, Baños und die Gebiete um die Vulkane Cotopaxi und Chimborazo haben keine Schäden gemeldet. Küste: Die Hafenstadt Guayaquil meldet Schäden an Strassen, Brücken und weiterer Infrastruktur. Flughafen und Hotels sind aber voll funktionstüchtig. Die Mobilität von Touristen ist eingeschränkt. Grossen Schaden haben die Städte Manta, Pedernales, Bahia de Caraquez und Portoviejo erlitten. Der Flughafen von Manta ist für touristischen Verkehr geschlossen. Galapagos: Durch ihre 1360 Kilometer Entfernung vom Festland haben die Inseln keinen Schaden erlitten. Alle Flughäfen, Hotels und Schiffe inklusive Exkursionen operieren normal.

 

15.04.2016

TUI Magic Life plant sieben neue Clubs

Auf der Wunschliste stehen Spanien, Italien, die Kapverden, Portugal, Griechenland, Marokko, Kroatien und Bulgarien.

 

TUI will mit ihrer All-Inclusive-Clubmarke TUI Magic Life wachsen. «In den nächsten drei Jahren wollen wir die Anzahl der Clubs von derzeit 13 auf 20 ausbauen», verrät TUI Magic Life CEO Andreas Pospiech. Ganz oben auf seiner Wunschliste steht Spanien. Weitere potenzielle Ziele für TUI Magic Life Clubs sind Italien, die Kapverden, Portugal, Griechenland, Marokko, Kroatien und Bulgarien. Aber auch Ziele in der Ferne stehen im Fokus, darunter die Dominikanische Republik, Mexiko oder Thailand. Zudem soll es Innovationen beim Produkt geben, zum Beispiel in den Bereichen F&B oder Entertainment. Aktuell hat TUI Magic Life 13 Clubs in Spanien, Griechenland, der Türkei, Ägypten und Tunesien im Programm. Der Fokus liegt auf einem umfangreichen Sport- und Unterhaltungsangebot ohne Zusatzkosten. Alle Clubs liegen am Meer und haben jeweils unterschiedliche Profile und Schwerpunkte.

 

13.04.2016

Entscheid nahezu sicher: EU-Länder dürfen Passagierdaten speichern

Der EU-Ausschuss hat der Neuregelung zugestimmt, das Europa-Parlament wird morgen folgen.

 

Vier Jahre lang wurde diskutiert, jetzt ist man auf der Zielgeraden: Die Fluggastdaten sollen in der EU den Sicherheitsbehörden künftig fünf Jahre zur Verfügung stehen. Konkret geht es um Namen, Kreditkartennummern und Essenswünsche der Passagiere. Diese werden künftig für sechs Monate gespeichert und danach anonymisiert. Die Airlines werden verpflichtet, den EU-Ländern diese Datensätze zu überlassen. Die endgültige Abstimmung findet zwar erst morgen Donnerstag statt; da gestern aber der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten der Vorlage zugestimmt hat, ist ihr gemäss deutschen Medien eine breite Zustimmung im Europaparlament nun sicher. Die EU-Innenminister sind sich schon im Dezember einig geworden. Dass es nach vierjähriger Beratung und Diskussion nun plötzlich schnell ging, dürfte auch mit den jüngsten Terroranschlägen zusammenhängen. So hat zum Beispiel der französische Premierminister Manuel Valls nach den Anschlägen von Brüssel Druck auf die Abgeordneten gemacht. Auch dass das Thema letztes Jahr überhaupt wieder auf den Tisch kam, hatte unter anderem mit den Anschlägen auf Charlie Hebdo in Paris zu tun. Gleichzeitig befindet sich auch das EU-Datenschutzpaket auf der Zielgeraden, das die aktuell gültigen Vorschriften aus dem Jahr 1985 dem Internet-Zeitalter anpassen soll. Es soll ebenfalls morgen verabschiedet werden.

 

12.04.2016

Höher, glitzernder, grüner: Dubais nächste Megaprojekte

Der Dubai Creek Harbour Tower soll höher werden als der Burj Khalifa.

 

Dubais Stadtverwaltung hat die nächsten Megapläne enthüllt. Das Ziel: Man will bis 2021 eine «grüne und vollkommen nachhaltige Stadt» werden. Megaprojekt Nummer eins ist ein neuer Turm, der das derzeit höchste Gebäude der Welt, den Burj Khalifa (828m), noch überragen soll. Der Dubai Creek Harbour Tower soll vor der Weltausstellung Expo im Jahr 2020 fertig werden, wie das Bauunternehmen Emaar mitteilt. Entworfen wurde er vom spanisch-schweizerischen Architekten Santiago Calatrava. Kostenpunkt: Fast eine Milliarde Schweizer Franken. Entstehen sollen Aussichtsplattformen, Restaurants und ein Hotel. Die Natur im Dubai Creek soll durch den Bau nicht beeinträchtigt werden, heisst es. Neu entsteht auch ein Kongress-Zentrum mit einer Kapazität von 10’000 Sitzen und ein 100 Hektar grosses «Safari Golf»-Projekt mit 70 Hektar Golfplätzen und einer Golfakademie. Ebenfalls neu und spektakulär: The Vertical Industrial City und das Kultur- und Sportzentrum «Dubai Stairs». Mit 500 Treppen soll es die Herausforderungen und die Entwicklung Dubais symbolisieren. Bei allen Projekten sollen Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte im Fokus stehen.

 

11.04.2016

Früherer Sulzer-CEO soll Kuoni-Präsident werden

Die Kuoni Group gibt die Nominationen für den neuen Verwaltungsrat bekannt. Derweil holpert der Verkaufsprozess an EQT weiterhin.

 

Die Kuoni Group hat in der Einladung zur ausserordentlichen Generalversammlung vom 2. Mai 2016 bekanntgegeben, wer in den Verwaltungsrat gewählt werden soll. Zur Erinnerung: Der bisherige, siebenköpfige VR tritt im Rahmen des Verkaufs an EQT geschlossen zurück. Der neue Verwaltungsrat wird nur noch aus drei Mitgliedern bestehen. Als einer davon wird Ulf Berg vorgeschlagen, der bereits in den Verwaltungsräten verschiedener EQT-Portfoliounternehmen sitzt. Berg kennt man als ehemaligen CEO und VR-Präsident des Industriekonzerns Sulzer und als aktuellen VR-Präsidenten der Ems Chemie. Er soll auch bei der Kuoni Group das Präsidium des Verwaltungsrats einnehmen. Ein weiterer Verwaltungsrat soll Michael Bauer werden, der die Schweizer Präsenz von EQT leitet und dort auch der verantwortliche Partner für die Kuoni-Akquisition ist. Er arbeitet seit 2009 für die schwedische Private-Equity-Firma. Berg und Bauer sollen auch den Vergütungsausschuss der Kuoni Group bilden. Komplettiert werden soll der Verwaltungsrat durch ein Mitglied der Kuoni- und Hugentobler-Stiftung: Thomas Geiser. Er gehört dem Stiftungsrat seit 2002 an, ist seit 1995 Ordinarius für Privat- und Handelsrecht an der Universität St. Gallen sowie Direktor des Forschungsinstituts für Arbeit und Arbeitsrecht FAA-HSG. Währenddessen läuft offenbar nicht alles rund im Verkaufsprozess der Kuoni Group. Laut einem Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg scheint das Übernahmeangebot von EQT für die Kuoni Group gefährdet. Offenbar wollen weniger Aktionäre ihre Anteile zu den aktuellen Konditionen zur Verfügung stellen als erwartet. EQT will CHF 370 pro Aktie bezahlen. Bloomberg bezieht sich in seinem Bericht auf Aussagen von EQT-Partner Michael Bauer. Falls nicht zwei Drittel der Stimmrechte und die Hälfte des Aktienkapitals zur Verfügung gestellt werden, will EQT gemäss Bloomberg die Offerte zurückziehen. Eine Erhöhung des Angebots sei ausgeschlossen. Die Angebotsfrist endet am 13. April. Weiterhin offen ist die Beschwerde der Kuoni- und Hugentobler-Stiftung gegen die Übernahmekommission, welche der Stiftung eine Prämie von 20% auf ihre A-Aktien verwehrt. Der Fall liegt inzwischen bei der Finanzmarkaufsicht Finma, ist aber bis am 22. April sistiert.

 

11.04.2016

Grünes Licht für den weltweit grössten Hotelkonzern

Aktionäre von Marriott und Starwood segnen Fusion ab.

 

Grünes Licht für den weltweit grössten Hotelkonzern: Nachdem die geplante Fusion von Marriott und Starwood zwischenzeitlich durch ein Angebot der chinesischen Anbang-Gruppe ins Stocken geriet, kann das Zusammengehen nun wie geplant vorangetrieben werden. Einerseits hatte Anbang ihr Gebot, das höher als jenes von Marriott lag, Anfang April zurückgezogen und andererseits haben nun die Aktionäre von Marriott (97%) und Starwood (95%) dem Deal zugestimmt. Marriott wird rund USD 12,4 Mia. für die Übernahme von Starwood bezahlen müssen. Der Deal soll bis Mitte des Jahres abgeschlossen werden. Aus der Fusion entsteht der weltweit grösste Hotelkonzern mit mehr als 5500 Hotels und über einer Million Betten.

 

01.04.2016

Emirates weitet Online-Check-in aus

Ab sofort können Passagiere schon 48 statt 24 Stunden vor Abflug einchecken. Auch die Option «Hold my fare» wurde erweitert.

 

Emirates hat sein Web-Check-in verlängert: Ab sofort können Passagiere das Check-in vom Computer oder ihrem mobilen Endgerät aus ab 48 Stunden bis 90 Minuten vor ihrem Abflug vornehmen, wie verschiedene Medien berichten. Zudem bietet Emirates jetzt «Rund-um-die-Uhr Parkhaus-Check-in-Einrichtungen» am Drehkreuz Dubai an. Kunden können in den Parkhäusern 24 bis 6 Stunden vor Abflug einchecken und ihr Gepäck abgeben. Vor kurzem eingeführt wurde zudem die Option «Hold my fare», die ermöglicht, eine Reservierung zu halten und Tarife gegen eine Gebühr zu blocken. Dieses Angebot ist jetzt auf 72 Stunden verlängert worden.

 

31.03.2016

In Frankreich ist wieder Streik angesagt

Sieben Gewerkschaften legen heute Donnerstag ihre Arbeit nieder – es ist mit erheblichen Einschränkungen im Reiseverkehr zu rechnen.

 

Für heute Donnerstag, 31. März, haben sieben Gewerkschaften einen Generalstreik in Frankreich angekündigt. Durch die landesweite Arbeitsniederlegung ist mit massiven Einschränkungen im Reiseverkehr zu rechnen, laut französischen Medien wollen neben dem Kabinenpersonal der Fluggesellschaften auch die Mitarbeiter der Bahngesellschaft SNCF in den Ausstand treten. Zudem heisst es, dass auch die Fluglotsen ihre Arbeit niederlegen und somit ihren 43. Streik seit 2009 begehen. Mit den Streik protestieren die Gewerkschaften gegen eine von der Regierung vorgelegte Reform des Arbeitsrechts, durch welche sie Benachteiligungen der Arbeitnehmer befürchten. Erst vor zehn Tagen kam es aufgrund eines Fluglotsenstreiks zu zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen, weshalb dieser u.a. vom irischen Low-Cost-Carrier Ryanair scharf kritisiert wurde.

 

24.03.2016

Swiss bekommt einen neuen Verkaufschef für die Schweiz

Jürg Christen kehrt in die Schweiz zurück und verantwortet ab Juli den Verkauf für Swiss, Lufthansa und Austrian.

 

Jürg Christen wird per 1. Juli 2016 neuer Head of Sales Switzerland von Swiss und der Lufthansa-Gruppe. Diese Position gab es in dieser Form bisher noch nicht; sein «Vorgänger» Dieter Vranckx verantwortete nur den Verkauf für die Swiss, dafür im gesamten deutschsprachigen Raum. Bei Christen ist es nun andersrum: Er ist nur für die Schweiz zuständig, dafür für sämtliche Premiummarken des Konzerns, sprich Swiss, Lufthansa und Austrian Airlines. Christen ist in der Airline-Branche beileibe kein Unbekannter: Der 55-jährige Bieler, der nebst Deutsch auch fliessend Französisch spricht, verfügt über langjährige Erfahrung in der Airline-Industrie und ist zurzeit für die Lufthansa-Gruppe in Shanghai als Regional Director for Greater China und Head of Sales und Marketing für China, Hongkong und Taiwan tätig. «Aus dieser Tätigkeit verfügt er über umfangreiche Erfahrung mit den Produkten, Marken und Organisationen aller drei Fluggesellschaften», schreibt Swiss in einer Mitteilung.

 

24.03.2016

Brüssel-Update: Flughafen weiterhin geschlossen

Heute Donnerstag und morgen Freitag finden keine Flugbewegungen statt.

 

Nach den Bombenanschlägen in Brüssel vorgestern Dienstag bleibt der Flughafen auch heute Donnerstag und morgen Freitag geschlossen, heisst es auf der Website des Flughafens. Ob der Flugbetrieb am Samstag wieder aufgenommen werden kann, ist offen. Die Passagiere werden angewiesen, sich bei Fragen an ihre Fluggesellschaft zu wenden. Bei der Swiss gilt weiterhin: Flüge von und nach Brüssel, die am oder vor dem 22. März 2016 mit einem Flugdatum im Zeitraum 22. bis einschliesslich 28. März 2016 ausgestellt wurden, können kostenlos umgebucht oder rückerstattet werden. Umbuchungen sind auf Flüge mit Flugdatum bis und mit 30. Juni 2016 möglich. Dies ist gültig für alle Airlines der Lufthansa Gruppe. Allein am heutigen Donnerstag müssen zehn Flüge annulliert werden. Online gibt es aktuelle Informationen der Swiss.

 

23.03.2016

Terror in Brüssel: Die Folgen für Passagiere und Tourismus

Die belgische Hauptstadt ist gestern Ziel einer Attentat-Serie geworden. Der Flughafen ist derzeit geschlossen, zahlreiche Flüge werden annulliert.

 

Nach den Bombenanschlägen in Brüssel gestern Dienstag bleibt der Flughafen auch heute geschlossen. Man habe wegen der Untersuchungen derzeit keinen Zugang zum Gebäude und entscheide heute Mittwoch, wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen werde, heisst es auf der Website des Flughafens. Teils werden Flüge offenbar auf den zweiten City-Airport Brüssel-Charleroi umgeleitet. Weitere aktuelle Entwicklungen erhalten Sie bei uns im Reisebüro.

 

22.03.2016

Explosionen am internationalen Flughafen und in einer Metrostation von Brüssel

 

Wie Medien seit kurzem berichten, ereigneten sich am 22. März morgens im Terminal A des Flughafens von Brüssel mindestens zwei schwere Explosionen. Eine der Explosionen hat diesen Meldungen zufolge im Bereich des Check-in-Schalters von American Airlines stattgefunden. Es gibt Berichte über Tote und Verletzte, Teile des Terminals sind erheblich beschädigt. Der Flugverkehr in Brüssel wurde bis auf Weiteres eingestellt, das Areal weiträumig abgesperrt. Laut jüngsten Medienberichten gab es zudem eine Detonation in der Metrostation Maelbeek im Herzen des EU-Viertels. Wir beobachten die Entwicklung der Nachrichtenlage sehr aufmerksam und informieren umgehend, sobald uns wichtige Informationen vorliegen.

 

21.03.2016

Kuba-Deal für Starwood unter Dach und Fach

Die US-Hotelkette übernimmt mehrere Luxushotels in Havanna.

 

Bereits bevor US-Präsident Barack Obama gestern Nachmittag Ortszeit in Kuba eintraf, gab das US-Hotelunternehmen Starwood Hotels & Resorts in der Nacht zum Sonntag bekannt, dass sie mehrere Luxushotels in der kubanischen Hauptstadt Havanna übernehmen werde. Im Laufe des Jahres sollen das Hotel Inglaterra, das Hotel Quinta Avenida sowie das Hotel Santa Isabel für mehrere Millionen renoviert werden. Inglaterra soll dann zur Starwood-Marke Luxury Collection gehören, Quinta Avenida unter dem Namen Four Points zur Marke Sheraton. Die Vereinbarung über die Hotel-Übernahme ist das grösste Geschäftsabkommen zwischen einem US-Unternehmen und den Behörden in Kuba seit der kubanischen Revolution 1959. «Der Hotelsektor in den USA ist an Kuba stark interessiert», erklärte Starwood-CEO Thomas Mangas. «Wir sind sehr erfreut, die ersten zu sein.» Im vergangenen Jahr wurden 3,5 Mio. Touristen in Kuba gezählt − 17% mehr als im Vorjahr. Aus den USA reisten 161’000 Bürger ein, ein Plus von sage und schreibe 77%.

 

15.03.2016

Kuoni Group mit Riesen-Verlust – und mit verspäteter GV

Die verkauften TO-Aktivitäten belasten das Kuoni-Ergebnis insgesamt mit über CHF 350 Mio. Im Verkaufsprozess an EQT kommt es derweil zu Verzögerungen.

 

Die Kuoni Group hat heute Dienstag ihr definitives Jahresergebnis 2015 veröffentlicht. Es deckt sich in den Kennzahlen mit den provisorischen Zahlen, die bereits vor zwei Wochen publiziert wurden. Demnach sank der Nettoerlös aufgrund des starken Schweizer Frankens um 0,7% auf CHF 3,35 Mia. Das Betriebsergebnis auf EBIT-Stufe stieg um 6,3% auf CHF 81,2 Mio. Hier eingerechnet ist der Ertrag von CHF 52,6 Mio. aus dem Verkauf der Liegenschaft Neue Hard in Zürich. Bereits bekannt war auch, dass die Divisionen VFS Global (Visageschäft) und Global Travel Distribution (u.a. mit Bettenbank GTA) deutlich im Plus lagen, während Global Travel Services (Gruppen und DMC) ein Minus von CHF 48,8 Mio. einfuhr. Mit dem definitiven Geschäftsbericht ist nun aber auch das Konzernergebnis bekannt: Mit CHF -294,2 Mio. ist es tiefrot. Schuld daran sind die nicht fortgeführten Aktivitäten, sprich das verkaufte TO-Geschäft, das mit sage und schreibe CHF -352,1 Mio. zu Buche schlägt. Der Betrag setzt sich zusammen aus den Gesamtverkaufskosten von CHF -132,4 Mio. sowie Währungsverlusten in Höhe von CHF -219,7 Mio., die sich über die Jahre angesammelt hatten und nun umklassiert werden mussten. Im Gegenzug weist die Kuoni Group nun eine deutlich geringere Nettoverschuldung auf. Waren es vor Jahresfrist noch CHF 273,8 Mio., sind es nun nur noch CHF 54,5 Mio. Weiter hat die Kuoni Group heute bekanntgegeben, dass sich die bevorstehenden Generalversammlungen verspäten. Die ausserordentliche Generalversammlung, an der die Grundlagen für den Verkauf an EQT gelegt werden sollen, findet nun nicht am 5. April statt, sondern erst am 2. Mai 2016 – sprich nicht mehr innerhalb der Angebotsfrist, sondern erst im Laufe der Nachfrist für das Kaufangebot. An dieser GV wird der neue Verwaltungsrat gewählt, und die Abschaffung der Stimmrechtsbeschränkung sowie der Übertragungsbeschränkung muss durchgewinkt werden. Damit verschiebt sich auch die ordentliche Generalversammlung, die am 26. April hätte stattfinden sollen. Im Fahrplan für den Verkauf an EQT hält die Kuoni Group für den Vollzug am Stichtag 19. Mai 2016 fest, schreibt in derselben Mitteilung aber auch, dass man den Vollzug «bis Mitte 2016» erwarte.

 

15.03.2016

«Star Wars»-Dreh in Dubrovnik

In Dubrovnik besetzt zurzeit die Star Wars-Filmcrew die Innenstadt.

 

Die Filmcrew zum 8ten Star Wars Teil ist zur Zeit im kroatischen Hafenstädtchen Dubrivnik. Die Hauptgasse Placa ulica wie auch der Platz mit dem Onofrio Brunnen ist zur Zeit nicht begehbar. Anscheinend sollte auch Mark Hamill alias Luke Skywalker gesichtet worden sein. Der 8te Teil der Saga ist auf Ende 2017 angekündigt.

 

14.03.2016

Edelweiss: Neue Ziele im sicheren Südeuropa

Sevilla und Pula stehen neu im Flugplan der Schweizer Ferienairline. Dafür wird Ägypten kräftig ausgedünnt.

 

Edelweiss erweitert ihr Streckennetz und bietet für Sommer 2016 zwei neue Ferienziele in Europa an. Ab 4. Juni 2016 fliegt Edelweiss ab Zürich jeweils samstags und dienstags in die andalusische Hauptstadt Sevilla. Ebenfalls neu im Streckennetz ist Pula in Istrien (Bild). Die kroatische Stadt am Mittelmeer wird ab 25. Juni 2016 ebenfalls zwei Mal wöchentlich (Samstag und Dienstag) angeflogen. Die neuen Destinationen sind ab 17. März buchbar. Pula wird ab Zürich bereits von Croatia Airlines angeboten, Sevilla derzeit von keiner anderen Airline. Mit den beiden neuen Ferienzielen auf der Kurzstrecke werde man «einer veränderten Nachfrage für die Sommersaison 2016 gerecht», teilt die Airline mit. Gestrichen hat Edelweiss aus demselben Grund die Destination Sharm El-Sheikh. Die Flüge werden zwischen 4. Juni und 24. September 2106 ausgesetzt. Ab 1. Oktober werde man das Ziel wieder aufnehmen, heisst es bei Edelweiss. Auch nach Hurghada wurden die Kapazitäten verringert, von wöchentlich drei auf zwei Flüge zwischen 3. Mai und 27. September 2016.

 

10.03.2016

Wieder mehr Schweizer nach Deutschland

Deutschland verzeichnet 2015 sein sechstes Rekordergebnis in Folge bei den internationalen Übernachtungen.

 

79,7 Mio. internationale Übernachtungen zählte der deutsche Incoming-Tourismus im letzten Jahr − das bedeutet: sechstes Rekordergebnis in Folge mit einem Zuwachs von 5,4% bzw. 4,1 Mio. Übernachtungen. Die Schweiz trug mit +8,4% bzw. plus 492’000 Gästen zum guten Ergebnis bei, ausserdem bleibt sie (nach den Niederlanden) mit total 6,4 Mio. Übernachtungen zweitwichtigster Quellmarkt. Insgesamt leisteten die europäischen Länder mit einem Plus von 2,1 Mio. Übernachtungen den grössten Beitrag zum Wachstum. Neun der Top-10-Quellmärkte für das Deutschland-Incoming liegen in Europa. Einzig die USA reiht sich nach den Niederlanden und der Schweiz auf Platz 3 ein. Im Ranking der Wachstumsmärkte in Übersee besetzt China mit 505’000 zusätzlichen Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr die Spitzenposition, auf dem zweiten Platz folgen die USA mit einem Plus von 439’000 Übernachtungen, danach die Arabischen Golfstaaten (plus 330’000). Petra Hedorfer, die kürzlich im Amt als Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) für weitere fünf Jahre bestätigt wurde, erklärte zum Rekordergebnis: «Die Bilanz für das Jahr 2015 übertrifft unsere eigenen Erwartungen und die Prognosen der UNWTO, die von einem weltweiten Wachstum des Reiseverkehrs um 3 bis 4% ausgegangen sind.»

 

07.03.2016

DER-Chef Hartmann kritisiert Kuoni Group scharf

Mit Kuoni Schweiz will er Marktanteile zurückgewinnen ohne auf «billigen Jakob» zu machen.

 

Rund ein halbes Jahr ist es her, dass DER Touristik, die Reisesparte des Rewe Handelskonzerns, das Reiseveranstaltergeschäft von Kuoni und damit auch Kuoni Schweiz übernommen hat. Bereits in einem grossen Interview im TI Nr. 43/2015 und bei seinem Auftritt am Swiss Travel Summit vom 29. Oktober 2015 zeigte Sören Hartman, Chef von DER Touristik, auf, wohin die Reise von Kuoni Schweiz gehen soll und wo er Synergien sieht. In einem Interview mit der «Sonntagzeitung» von gestern äussert er sich zur aktuellen Entwicklung und hält auch mit Kritik an der Kuoni Group nicht zurück. Seine wichtigsten Aussagen haben wir zusammengefasst: Die lange Diskussion und die Kuoni Group hat uns zweifellos nicht geholfen. Wir hatten deswegen Einbussen, die ich aber nicht beziffern kann, denn 2015 belasteten noch andere Faktoren das Reisegeschäft. Mit dem Verkauf der Kuoni Group gibt es zwischen der ehemaligen Mutter und unserer heutigen Tochter Kuoni Schweiz keine Kollision mehr. Die Kunden werden die Marke wieder allein mit Reisen verbinden. Ich spreche ungern von Integration, lieber von Kooperation zwischen Kuoni Schweiz und DER. Die Kuoni-Sparten sollen ihre Eigenständigkeit nicht verlieren. Ich würde Kuoni nicht in Deutschland etablieren und DER Touristik als Verbrauchermarke nicht in der Schweiz. Anders als bei anderen Grosskonzernen wie Thomas Cook oder TUI wird es bei uns keine einheitliche, internationale Marke geben. DER und Kuoni Schweiz arbeiten dort zusammen, wo es Sinn macht, etwa bei der Produktion der Reisen und der Informatik. Helvetic Tours greift seit Januar auf das gesamte Produktportfolio unserer deutschen Marken ITS und Jahn Reisen zu. Bei Kuoni erfolgt die Umstellung auf unser neues, internationales System im Herbst. Dennoch können beide (Helvetic und Kuoni) beim Angebot eine Vorwahl treffen, es mit eigenen Produkten ergänzen und eigenständige Preise festsetzen. Für die Kunden bedeutet das sinkende Preise. Es sind marktgerechte Preise, die auch denen in Deutschland entsprechen. Die Zeit ist vorbei, in der die Schweiz eine glückselige Insel mit drei, vier nationalen Konkurrenten war. Da müssen alle aufwachen. Wir werden sicher nicht auf billigen Jakob machen und Preisbrecher spielen. Wir arbeiten an der Vernetzung des Onlinevertriebs mit dem stationären Handel. Etwa an einem System, bei dem Experten den Kunden bei Fragen per Videochat helfen können. All diese Anwendungen kann Kuoni Schweiz übernehmen. Wir wollen in der Schweiz wachsen, nicht schrumpfen. Derzeit hat Kuoni Schweiz 82 Filialen, eine gute Grösse im momentanen Markt. Der Markt Schweiz wird eher stagnieren. Die Preise sinken, und die Schweizer werden sich dafür mehr hochwertige Reisen leisten. Damit bleiben die Umsätze etwa gleich. In diesem Markt wollen wir jährlich einstellig beim Umsatz wachsen. Für 2016 hoffen wir auf ein gutes, ausgeglichenes Ergebnis. Die Marke Kuoni wurde von den früheren Eigentümern extrem gut aufgebaut. Aber man hat es versäumt, die internationalen Möglichkeiten innerhalb der Gruppe auszuschöpfen. Zwischen den Ländergesellschaften wurde zu wenig zusammengearbeitet. Es gab nicht einmal ein einheitliches Buchungssystem. Schlimmer ist: Man hat nicht mehr an das Geschäft geglaubt. Ich glaube an das Geschäft, denn in unsicheren Zeiten wird ein Reiseveranstalter an Wert gewinnen. Der Handel verlagert sich im Moment leicht vom Internet zum Reisebüro zurück.

 

02.03.2016

Turkish Airlines steigert Gewinn 2015 um 65%

Die grösste türkische Airline plant in diesem Jahr zudem den Zukauf von 33 weiteren Flugzeugen.

 

Rekordgewinn für die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines: Das Unternehmen erwirtschaftete im vergangenen Jahr 2,993 Mia. türkische Lira (rund EUR 993,4 Mio.) und damit 65% mehr als 2014, wie die Airline bekanntgab. Der Umsatz stieg demnach um 19% auf 28,75 Mia. Lira. Operativ weist die grösste türkische Fluggesellschaft einen Gewinn von EUR 824 Mio. aus, ein Plus von 72%. Die Passagierzahlen kletterten um 12% auf 61,2 Mio. Die Airline hat ihre Sitzplatzkapazitäten um rund 13,6% erhöht, so dass die Auslastung von 79 auf 78% sank. Turkish Airlines weist bereits seit mehreren Jahren starke Wachstumszahlen aus. Das Unternehmen bedient 284 Flughäfen in 113 Ländern. Die aktuell über 300 Flugzeuge umfassende Flotte werde 2016 um weitere 33 Einheiten wachsen, teilte die Airline weiter mit. Bei seinen Zukunftsplänen setzt das Unternehmen auf sein neues Drehkreuz, den Flughafen Yeni Havalimani in Istanbul, der im Februar 2018 eröffnet werden soll.

 

26.02.2016

Indien: e-Touristenvisa jetzt auch für Schweizer Staatsbürger

Die Liste der Länder, deren Staatsangehörige ein e-Visa beantragen können, wird um 37 Staaten erweitert.

 

Ab heute, 26. Februar, ist es soweit: Jetzt können auch Schweizer Staatsangehörige für die Reise nach Indien online ein e-Visa (Touristenvisum) beantragen. Das e-Touristenvisa berechtigt bei der Einreise zu einem Aufenthalt von 30 Tagen. Das Prozedere ist einfach: Auf der Einstiegsseite https://indianvisaonline.gov.in/visa/tvoa.html findet man alle wichtigen Informationen, was es für den Online-Antrag braucht, wie viel im Voraus das Visum beantragt werden kann, für welche 16 Einreise-Flughäfen es gilt und welche Unterlagen online mitgeliefert werden müssen. Zudem ist der direkte Zugriff zum Online-Antragsformular und der Bezahlung mit einem Klick zu erreichen. Der Preis wird noch nicht ausgewiesen, dürfte aber wie für die meisten anderen europäischen Staaten USD 48 betragen. Seit dem 27. November 2014 profitierten bereits Staatsbürger von 113 Ländern von dieser einfachen e-Visa-Möglichkeit. Nun kommen 37 weitere Länder, darunter die Schweiz, dazu.

 

25.02.2016

Rekord dank tiefem Kanada-Dollar

Kanada konnte erstmals die 17-Millionen-Grenze bei den Besuchern knacken. Auch aus der Schweiz gab es einen Zuwachs.

 

Kanada konnte im letzten Jahr einen Besucherrekord verzeichnen: Erstmals besuchten über 17 Millionen Reisende das «Ahorn-Land», wie sich Kanada in einer Mitteilung selbst bezeichnet. Auch aus der Schweiz gab es mit exakt 116’481 Gästen (+2,1%) eine Steigerung. Damit liegt die Schweiz bei den Quellmärkten beispielsweise vor Italien oder Spanien. Wie Destination Canada mitteilt, trägt der tiefe kanadische Dollar zurzeit wesentlich zum Besucheransturm bei. Für das kommende Jahr 2017 laufen zudem die Vorbereitungen zur 150-Jahr-Feier der Staatsgründung auf Hochtouren. Für die Reisebranche ist vorerst aber ein anderer Stichtag zentral: Ab dem 15. März 2016 benötigen Reisende, die Kanada auf dem Luftweg erreichen, wie bereits bekannt eine Electronic Travel Authorization (ETA), vergleichbar mit der ESTA in den Vereinigten Staaten. Die CAD 7.00 teure Genehmigung gibt es hier: www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp

 

24.02.2016

Update: Die meisten Hotels auf Fidschi sind wieder geöffnet

Die Flüge verkehren nach dem regulären Flugplan, die Aufräumarbeiten im Inselstaat haben begonnen.

 

Nachdem der Zyklon «Winston» über die Fidschi-Inseln gefegt ist, sind die wichtigsten Flughäfen des Inselstaates wieder offen und die Airlines verkehren nach dem regulären Flugplan. Dies wurde in einer Medieninformation vermeldet. Obwohl das Ausmass der Katastrophe immer deutlicher wird, versicherte der Tourismusminister Faiyaz Siddiq Koya, dass alle Touristen wohlauf und in Sicherheit seien. Die Ausgangssperre, die während des Wochenendes über dem Inselstaat verhängt worden war, ist wieder aufgehoben. Ersten Berichten zufolge sind zudem die meisten Hotels ohne grössere Schäden geblieben und können den Betrieb normal weiterführen. Unterkünfte wie das South Sea Island Resort, das Octopus Resort, das Coconut Beach Resort, das Blue Lagoon Beach Resort, das Robinson Crusoe Island Resort, Paradise Cove sowie das Malolo Island Resort kündigten an, bis spätestens Ende dieser Woche wieder zu öffnen. Weitere Resorts auf Barefoot Manta Island und Barefoot Kuata Island nehmen am 1. März ihren regulären Betrieb wieder auf, das Nanuya Island Resort am 2. März und das Likuliku Lagoon Resort am 5. März. Ebenfalls wurde vermeldet, dass die Fähren von Awesome Adventures («Yasawa Flyer») und South Sea Cruises ihre Verbindungen zwischen den Resorts in den Yasawa- und Mamanuca-Inseln wieder aufgenommen haben. Tagestouren zu den Mamanuca-Inseln starten ab morgen Donnerstag. Das Kreuzfahrtschiff «Fiji Princess» von Blue Lagoon Cruises bietet ab heute wieder reguläre Touren an. Weitere Neuigkeiten und Entwicklungen findet man auf der Twitter- und Facebook-Seite von Fiji Tourism oder auf der Webseite http://www.awesomefiji.com/, welche ebenfalls über die aktuelle Situation in den Resorts in den Yasawa-Inseln informiert.

 

20.02.2016

Tropischer Wirbelsturm Winston mit Kurs auf Fiji

 

Am frühen Samstagmorgen wurde das Zentrum des tropischen Wirbelsturms Winston 40km südöstlich von Fiji und 112km nordöstlich von Suva lokalisiert. Gemäss der NASA macht Winston einen U-Turn und bewegt sich mit 20km/h auf Fiji zu. Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 300km/h und Böhen bis zu 360km/h wird Windston zur Höchsten Gefahrenklasse 5 eingestuft. Auf Fiji leben ca. 890000 Personen, von denen die meisten auf den zwei Hauptinseln wohnen. Hotels haben ihre Gäste ebenfalls au die grössere Hauptinsel evakuiert. Zudem wurde eine Ausgangssperre ausgesprochen um die Bevölkerung zu schützen und auf das Worst Case Scenario vor zu bereiten.

 

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19.02.2016

Und die wertvollste Airline-Marke der Welt ist …

… eine arabische (natürlich). Dann folgen die amerikanischen Carriers. Die Swiss schafft es knapp nicht in die Top 30.

 

Die Marken-Beratungsfirma Brand Finance hat wie jedes Jahr ihr Ranking der wertvollsten Airline-Marken herausgegeben. Nicht zu verdrängen ist auf Platz 1 Emirates mit einem Markenwert von USD 7,74 Mia. Der Wert des Golfcarriers stieg im letzten Jahr nochmals um 17%. Auf Platz 2 folgt wie im Vorjahr Delta, während es American Airlines dank einer Wertsteigerung von 69% auf den Bronze-Platz schaffte. Der grösste Wertzuwachs aller aufgeführten Top50-Airlines entstand gemäss Brand Finance, weil US Airways nach dem Merger nun auch unter dem American-Airlines-Brand auftritt und sich dadurch auch das Routennetz deutlich verbessert hat. Die Lufthansa stürzt aufgrund einer Markenwertminderung von 27% vom 4. auf den 10. Platz. Dies geschah nicht primär aufgrund des Germanwings-Absturzes, der auf die Marke Lufthansa keinen grossen Einfluss gehabt habe, sondern aufgrund der Billigairlines, die der Lufthansa Marktanteile streitig machen würden. Die deutsche Fluggesellschaft hat im gesamten Marktanteil am meisten Wert verloren, gefolgt von den asiatischen Traditionsairlines Malaysia, Thai und Korean. Die Swiss taucht wie im Vorjahr ausserhalb der Top 30 auf: Mit einem Markenwert von USD 721 Mio. (+13%) findet man sie auf Platz 33.

 

16.02.2016

Aida Cruises hat ihr erstes Schiff renoviert – jetzt kreuzt die Cara wieder

 

Kurz vor ihrem 20. Geburtstag hat die Aida Cara, das erste Schiff der Flotte, eine Beauty-Kur erhalten. Seit einigen Tagen kreuzt sie nun wieder. Das erste Schiff der Aida-Flotte wurde am 7. Juni 1996 in Rostock getauft. Kurz vor ihrem 20. Geburtstag am 7. Juni 2016 hat die Aida Cara eine Beauty-Kur erhalten. Während ihres Aufenthalts in der Werft Navantina Shiprepairs in Cadiz vom 26. Januar bis 6. Februar wurden nebst turnusmässigen Klasse- und Wartungsarbeiten verschiedene Schönheits- und Umbauarbeiten an Bord durchgeführt. Die Gästekabinen erstrahlen in neuem Glanz. Darüber hinaus wurden in den öffentlichen Bereichen 1800 Quadratmeter neuer Teppich verlegt und 12’000 Quadratmeter Farbarbeiten im Unter- und Überwasserbereich durchgeführt. Am 8. Februar hat das Schiff den Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria verlassen und ihre 14-tägige Reise zu den Kanaren und den Kapverdischen Inseln veralssen. Cardioscan an Bord Zu den Highlights an Bord gehören die neu gestaltete Pool Bar auf dem Oberdeck und die Calypso Bar mit Aussenbereich auf Deck 9. Das Herzstück ist die neugestaltete Tanzfläche. Im Body & Soul Bereich können Aida-Gäste an modernsten Ausdauergeräten trainieren. Ab dem 7. März gibt es erstmals einen sogenannten Cardioscan. Mit dem ganzheitlichen Diagnosetool können die Gäste ihr Herz-Kreislaufsystem, die Körperzusammensetzung sowie ihren Stoffwechsel analysieren lassen. Der Cardioscan wird schrittweise auch auf den anderen Schiffen der Aida-Flotte eingeführt. Shopping mit neuem Konzept Der Aida-Shop auf Deck 8 präsentiert die maritime Lifestyle Marke Gaastra in einem neuen, modernen Ladenbaukonzept. Der Juwelierbereich hat ebenfalls ein neues Design und bietet nebst exklusiven Uhren und Schmuck erstmals auch Artikel der dänischen Kultmarke Bering an. Im Photoshop wurden die digitalen Fotostationen um einen höhenverstellbaren Fotokiosk ergänzt, der auch von Kindern und Rollstuhlfahrern bequem zu bedienen ist.

 

16.02.2016

Iberostar baut in Kuba aus

Die spanische Hotelgruppe, die zurzeit elf Häuser auf Kuba betreibt, möchte ihr Portfolio auf der karibischen Insel verdreifachen.

 

Dass es auf Kuba eng werden wird, ist nicht neu. Die Zahl der Hotelzimmer auf der Karibikinsel wird zurzeit mit rund 63’000 beziffert. Bis dato managen die Meliá Cuba Hotels International 26 Hotels an den Stränden von Varadero und Holguín, in Cayos de Cuba und in Städten wie Havanna und Santiago de Cuba. Iberostar bringt es auf elf Häuser, Barceló und Accor derzeit jeweils auf zwei. Die spanische Hotelgruppe Iberostar möchte nun ihr Portfolio auf Kuba verdreifachen. «Wir wollen in den nächsten vier Jahren 16 weitere Resorts eröffnen», sagte Iberostar-Manager Xisco Martinez gegenüber den Medien. Wichtig sei aber, dass man auf der Karibikinsel die Qualität in Hard- und Software biete, welche die Gäste von anderen Iberostar-Hotels gewohnt seien. Erst im November 2015 eröffnete die Hotelgruppe ihr elftes Hotel auf Kuba. Das 5-Sterne-Resort Iberostar Playa Pilar (Bild) mit 482 auf 15 Gebäude und Bungalows verteilten Zimmern befindet sich auf Cayo Guillermo, in den Jardines del Rey des Archipels.

 

16.02.2016

Hierhin fliegt der erste Edelweiss-A340

Ab Dezember nimmt der erste A340 der Airline seinen Betrieb auf der Langstrecke auf. Es geht nach Kapstadt und Phuket.

 

Im kommenden Dezember wird Edelweiss den ersten der drei Airbus A340 einflotten, welche sie von Swiss übernimmt. Nun ist bekannt, wo die neue Maschine eingesetzt wird: Ab Anfang Dezember fliegt sie jeweils zweimal wöchentlich nach Kapstadt (Bild) und dreimal wöchentlich nach Phuket. Zuvor wird sie im Oktober aber bereits auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt, damit die Piloten genügend Zertifizierungsflüge absolvieren können. Deshalb wird der A340 zwischen dem 1. und 22. Oktober von Zürich aus Palma de Mallorca, Heraklion, Larnaca, Antalya, Las Palmas und Fuerteventura anfliegen. Gemäss Edelweiss-Sprecher Andreas Meier wird sie während dieser Zeit bereits in Edelweiss-Lackierung, aber noch mit einem Swiss-Interieur fliegen.

 

12.02.2016

Oman Air:

Dreamliner kommt später nach Zürich. Der 787-Erstflug zwischen Zürich und Muscat verschiebt sich auf 2. Juni 2016.

 

Oman Air hat ihre Flottenpläne in Europa für den Sommer 2016 angepasst. So kommt der Dreamliner (Boeing 787) statt wie geplant am 27. März nun erst am 2. Juni 2016 von Muscat nach Zürich. Es bleibt jedoch bei den fünf wöchentlichen Flügen zwischen dem Oman-Air-Hub Muscat und Zürich.

 

03.02.2016

Shrek, Schlümpfe, Spiderman: In Dubai wird’s jetzt noch verrückter

Die lange angekündigten Themen-Parks nehmen langsam Gestalt an. In den nächsten Monaten werden die Attraktionen nach und nach eröffnet.

 

Das angekündigte Grossprojekt «Dubai Parks» nimmt langsam Formen an. Noch im ersten Quartal 2016 soll es losgehen mit den ersten Eröffnungen. Den Anfang macht IMG Worlds of Adventure – der (natürlich!) weltweit grösste Indoor-Themenpark mit Fahrgeschäften, die verschiedene Abenteuer von Helden wie Spiderman oder Iron Man thematisieren. Im Lost Valley, dem grössten Teil des Parks, reisen Besucher in die Urzeit zurück, auf dem IMG Boulevard gibt es Restaurants und Boutiquen. Bis zum Herbst kommen hinzu: die Dubai Parks & Resorts, die im Oktober 2016 eröffnet werden, inklusive vier Themenparks und einem Wasserpark. Zu erleben gibt es Abenteuer rund um «Shrek», «Madagascar» oder auch «Die Schlümpfe». In den Bollywood Parks gibt es Musicals im Broadway-Stil zu erleben und im Legoland und Legoland Waterpark kann man mehr als 40 Fahrgeschäfte aus Lego bestaunen und benutzen.

 

02.02.2016

Zika-Virus sorgt noch nicht für Panik

 

In Lateinamerika breitet sich das Zika-Virus so rasant aus, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen hat. Das Virus scheint v.a. für Schwangere eine Gefahr darzustellen. Die brasilianische Regierung hat nun Schwangeren sogar von einer Reise zu den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August 2016) abgeraten. Das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit (BAG) rät derzeit jedoch noch nicht von Reisen nach Lateinamerika ab, auch Schwangeren nicht. Es gelten die allgemeinen Reiseempfehlungen. Da sich die Schweizer Veranstalter am BAG orientieren, haben diese derzeit noch keine besonderen Massnahmen eingeleitet. Bei Hotelplan Suisse etwa gab es zwar einige wenige Anfragen von Kunden, die eine Südamerikareise planen. Sonst spüre man jedoch keine Reaktionen. Generell empfehle man Reisenden und v.a. Schwangeren, vor einer Reise mit dem Arzt Rücksprache zu halten. Bei Thomas Cook Schweiz beobachte man die Lage derzeit. Da es keine Warnung gebe, seien keine Gratis-Umbuchungen bzw. Gratis-Stornierungen möglich. Gleiches gilt bei TUI Suisse. Bei Kuoni Schweiz gab es bis jetzt noch keine Anfrage bezüglich einer Umbuchung oder Stornierung aufgrund des Zika-Virus. Man beurteile Einzelfälle aber individuell. Die Kunden habe man entsprechend informiert. «Wir beobachten die Lage weiterhin aufmerksam», heisst es bei Kuoni Schweiz. Auch bei Spezialist Latino Travel gibt es noch keine Anzeichen der Verunsicherung. Mit allfälligen Kulanzfragen sei man darum noch gar nicht konfrontiert worden.

 

29.01.2016

«Triple Seven»: Jetzt sind die WLAN-Preise bekannt

 

Mit der Einflottung der Swiss Boeing 777, oder Triple Seven, kommt erstmals ein Internet-Dienst an Bord der Flotte. Um den unterschiedlichen Nutzungsanforderungen zu entsprechen, bietet Swiss ihren Fluggästen drei verschiedene Datenpakete zur Auswahl an: 1. Für Fluggäste, die kurz ihre E-Mails prüfen oder einige wenige Websites besuchen möchten, gibt es ein Datenpaket 20-MB-Swiss-Connect, das CHF 9 kostet. 2. Für Vielsurfer eignet sich das 50-MB-Swiss-Connect-Datenpaket für CHF 19. Dieses Paket ermöglicht es, in den sozialen Netzwerken zu surfen oder die Internetverbindung zum Arbeiten zu nutzen. 3. Das 120-MB-Swiss-Connect-Paket für CHF 39 gewährt noch grössere Flexibilität, weil sich das Internet in nahezu vollem Umfang (ohne Streaming) nutzen lässt. First Class mit Datenpaket Fluggästen in der First Class stellt die Swiss ein kostenloses Datenpaket mit 50 MB zur Verfügung. Laut Medienmitteilung prüft die Fluggesellschaft die Möglichkeit, ihre gesamte Langstreckenflotte, d.h. auch die Flugzeuge des Typs Airbus 330 und 340, internetfähig zu machen. Telefonieren an Bord über Roaming Im Rahmen von Internet an Bord wird Swiss während einer Testphase von einem Jahr auch Roaming-Telefonie samt SMS und Daten freischalten. Die Preise für diese Dienste unterliegen den jeweiligen Vertragsbedingungen zwischen dem Telefonanbieter an Bord, AeroMobile, und dem jeweiligen Telefonanbieter des Fluggasts. Roaming-Telefonie ist auf Nachtflügen nur während der Servicezeiten zugelassen. Sobald das Kabinenlicht ausgeschaltet wird, ist die Nutzung nicht mehr gestattet.

 

29.01.2016

Zika Virus:

 

Über den Zika Virus durften Sie in den letzten Tagen schon viel lesen. Reisebüros und Reiseveranstaltern empfehlen wir zur Information Ihrer Kunden die WHO-Seite. Dort finden sich auch Übersichtskarten der betroffenen Gebiete. Das EDA gibt in ihren Reisehinweisen – ausser bei Pandemien – keine Gesundheitsempfehlungen ab, somit auch nicht zum Zika Virus. Auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat im Gegensatz zu anderen EU-Ländern nichts publiziert. Da für schwangere oder eine Schwangerschaft planende Frauen im Falle einer Infektion eine grosse Gefahr besteht, wird empfohlen, dass sich die Kundin beim Arzt beraten lässt und gegebenenfalls die Reise annulliert oder umbucht. Infos von Safetravel.ch. Da aktuell keine Reisewarnungen existieren, steht es jedem Reiseveranstalter oder Reisebüro frei, ihren Kunden allenfalls bei Annullierungs- oder Umbuchungskosten entgegen zu kommen. Unsere Kurzumfrage bei Spezialisten hat ergeben, dass keine allgemeine Policy existiert, sondern von Fall zu Fall entschieden wird. Kunden mit Reisen in die Zika-Endemiegebiete wird generell empfohlen, grosszügig Anti-Brumm zu verwenden (auch Kleider besprayen), möglichst helle, langärmlige Kleider und lange Hosen zu tragen, Moskitozelt zu verwenden und offene Wasserstellen zu vermeiden.

 

29.01.2016

Russland/Armenien:

 

In den vergangenen Wochen hat in einigen Regionen der Ukraine, Russlands sowie in Armenien die Zahl der Grippeinfektionen deutlich zugenommen. Die derzeitige Grippewelle wird vor allem von einem Subtyp des Influenza-A-Virus H1N1, dem Erreger der „Schweinegrippe“, ausgelöst. Der Erreger hatte sich im Frühjahr 2009 von Mexiko ausgehend weltweit ausgebreitet. Er ist von Mensch zu Mensch übertragbar; die Übertragung erfolgt wie bei der „saisonalen Grippe“ per Tröpfcheninfektion. Die Symptome treten wenige Tage nach der Infektion auf: Zusätzlich zu den allgemeinen Grippe-Symptomen sind auch Erbrechen und Durchfall möglich. Eine Standard-Grippeschutzimpfung bietet im Regelfall nicht nur Schutz vor diversen Typen von Erregern einer „saisonalen“ Grippe, sondern auch vor dem H1N1-Virus. Das Auswärtige Amt hat am 26. und 27. Januar seine Reisehinweise zu Russland und anderen betroffenen osteuropäischen Staaten aktualisiert. Es weist auf die vermehrte Aktivität von Grippeviren in den jeweiligen Ländern hin und schreibt – wie hier am Bespiel Russland – wörtlich: „Seit Januar 2016 ist in mehreren Landesteilen (St. Petersburg, Moskau, Rostow, Kaliningrad u.a.) eine Zunahme der Aktivität der Grippeviren, insbesondere vom Typ H1N1 (sog. Schweinegrippe) zu beobachten, in Einzelfällen mit Todesfolge. Besonders für Reisende mit chronischen Erkrankungen, ggf. auch für gesunde Personen, kann es sinnvoll sein, den Impfschutz gegen Grippe überprüfen und auffrischen zu lassen. Der aktuelle Grippeimpfstoff schützt auch gegen H1N1. Darüber hinaus sind die allgemeinen Hygieneregeln zu beachten.“

 

27.01.2016

USA: Fast eine halbe Million Schweizer Besucher im 2014

 

Amerika steigt weiter in der Gunst der Schweizer. Das Visit USA Committee hat die vorläufigen Schweizer-Einreisezahlen für das Jahr 2014 nach oben korrigiert und veröffentlicht. Demnach wurde die Halbe-Million-Grenze mit 499‘649 Besuchern nur knapp nicht geknackt. Die Einreisezahl entspricht einer Zunahme gegenüber Vorjahr von 5,6%. Auch für das erste Halbjahr 2015 konnte das Visit USA Committee die Zahlen nach oben korrigieren, auf 228‘682 Schweizer Besucher. Dies ist ein Plus von 3,8% im Vergleich zu den Halbjahres-Zahlen vom Vorjahr.

 

20.01.2016

Trotz Terror: 50 Millionen mehr Touristen weltweit

 

Die internationalen Ankünfte von Reisenden sind zwischen 2014 und 2015 um 4,4% gestiegen, heisst es im UNWTO World Tourism Barometer. Insgesamt waren 2015 international 1,2 Milliarden Reisende unterwegs, rund 50 Millionen mehr als im Vorjahr. Das sei das sechste Jahr infolge, dass ein Rekordwert aufgestellt wurde, heisst es bei der UNO-Welttourismusorganisation. Das starke Wachstum des Tourismussektors sorge für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in vielen Teilen der Welt. Nach Regionen betrachtet gab es in Europa, Nord- und Südamerika sowie in der Region Asien-Pazifik überall ein Wachstum von rund 5%. Reisen in den Raum Middle East wuchsen um 3%. Nur Afrika, wo die Daten allerdings nicht in vollem Umfang abrufbar seien, hat die Organisation einen Rückgang von rund 3% festgestellt. Dazu habe v.a. Nordafrika beigetragen – eine Folge der anhaltenden Terrorgefahr in der Region. Die Aussichten für 2016 sind laut UNWTO positiv. Man erwarte wiederum ein Wachstum von weltweit 4%. Am meisten Potenzial sieht die Organisation im Raum Asien-Pazifik (+4 bis +5%) und auf dem amerikanischen Kontinent (+4 bis +5%), gefolgt von Europa (+3,5 bis +4.5%). Für Afrika werden +2 bis 5% vorausgesagt und für Middle East ebenfalls. Die UNWTO zählt als Touristen alle Reisenden, die wenigstens eine Nacht im Ausland verbringen. Nach ihren Angaben hat die Branche weltweit direkt und indirekt einen Anteil von fast 10% am BIP (Bruttoinlandsprodukt) und stellt neun Prozent der Arbeitsplätze.

 

20.01.2016

SQ: Schrittweise Einführung der Premium Economy ab 6. Juli

 

Alle Zürich-Flüge sollen bis 24. Oktober mit der neuen Klasse ausgerüstet sein. Eigentlich hätte die Premium Economy Class von Singapore Airlines bereits ab 27. Dezember 2015 auf den A380-Flügen nach Zürich verfügbar sein sollen. Der Start verzögerte sich aber wegen Problemen beim Einbau der Sitze in die A380-Flotte. Nun steht der Plan der schrittweisen Einführung fest: Ab dem 6. Juli 2016 werden Fluggäste auf dem Flug von Zürich nach Singapur die neue Kabinenklasse jeweils mittwochs, freitags und sonntags erleben können. Ab 20. September 2016 wird zusätzlich der Flug am Dienstag und ab dem 24. Oktober alle Flüge zwischen Zürich und Singapur mit der neuen Premium Economy ausgestattet sein.

 

15.01.2016

Kenia kämpft um Touristen

 

Tourismusförderung im Paket: Keine Visagebühr mehr für Kinder, günstigerer Parkeintritt, bessere Strassen. Kenia will die gesunkenen Besucherzahlen im Land wieder nach oben treiben. Bereits im Dezember hatte die Regierung das Charter Incentive Program (CIP) verabschiedet, um Charterflüge an die kenianische Küste finanziell zu fördern. Nun werden weitere Massnahmen ergriffen. Bereits zum 1. Februar 2016 entfällt die Visagebühr für Kinder unter 16 Jahren. Ausserdem sollen ab Juli 2016 die Eintrittsgebühren für Nationalparks von der Mehrwertsteuer befreit werden und so von maximal USD 90 auf USD 60 gesenkt werden. Die neuen Massnahmen wurden von Kenias Staatspräsidenten Uhuru Kenyatta bekanntgegeben. Er kündigte ausserdem eine Reihe von Infrastrukturmassnahmen an, welche das Reisen an Kenias Küste vereinfachen sollen, darunter auch die Expansion des Flughafens von Malindi. Zudem werde eine neue Strasse zwischen Port Reitz und Mombasa sowie eine Umgehungsstrasse von Mombasa nach Diani gebaut, der Dongo Kundu Bypass. Bisher müssen Reisende, die von Mombasa aus zum Diani Beach an Kenias Südküste gelangen wollen, die Autofähre bei Likoni nutzen. Der dortige Betrieb würde zudem durch zwei neue Autofähren ergänzt.

 

13.01.2016

Istanbul-Anschlag trifft Tourismus ins Mark

 

Mindestens zehn Tote und 15 Verletzte – das ist die traurige Bilanz des Terrorangriffs von gestern Dienstag mitten in Istanbul. Das Schlimme für den Tourismus: Der Attentäter hat gezielt westliche Feriengäste angegriffen und zwar im touristischen Zentrum der Stadt. Alle Opfer waren Touristen, acht davon Deutsche. Deniz Ugur, Geschäftsführer von Türkei-Spezialist Bentour, äussert sich in der deutschen «FVW»: Es habe keinerlei Anfragen oder Stornierungswünsche gegeben. Alle Kunden seien wohlauf. Für das Türkei-Geschäft rechne er in den kommenden Tagen mit deutlichen Einbussen. «So ein Unglück ist natürlich eine Buchungsbremse. Bei uns sind die Zahlen heute nach dem Anschlag um 25% nach unten gegangen», so der Veranstalter, der sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz Reisen verkauft. Doch Ugur ist von der Sicherheit in der Türkei überzeugt. «Der Staat wird jetzt alles tun, um die Sicherheitsmassnahmen zu verstärken.» Insofern sei es möglich, dass die Buchungen schon bald wieder anziehen. Zumal die Reisenden auch wüssten, dass die Riviera weit von Istanbul entfernt liege. Für die Generalisten unter den Schweizer Tour Operators spielt Istanbul als Städteziel keine herausragende Rolle. TUI Suisse zum Beispiel hat mit drei Gästen Kontakt aufgenommen, die bis am 18. Januar reisen wollen, ihnen hat man eine kostenlose Umbuchung angeboten. Sie gehen laut TUI aber trotzdem. Zurzeit seien gar keine Gäste in Istanbul. Auch Hotelplan Suisse hat keine Gäste in der Stadt, eine Hand voll wollen bis Ende Januar reisen. Ihnen biete man individuelle Lösungen an. Der deutsche Studienreise-Spezialist Studiosus hat eine Istanbul-Reise für den 13. Januar abgesagt. Laut dem EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) muss trotz erhöhter Sicherheitsmassnahmen im ganzen Land mit Anschlägen gerechnet werden. Bereits am 10. Oktober 2015 hatte ein Anschlag auf eine Demonstration in Ankara um die hundert Todesopfer und mehrere hundert Verletzte gefordert. Seit Anfang 2015 sind in Istanbul Attentate gegen einen Polizeiposten und die Justizbehörden sowie gegen ausländische Interessen (Generalkonsulat der USA) verübt worden. Erstmals traf es allerdings in der Türkei – nach Tunesien und Ägypten – gezielt den Tourismus

 

13.01.2016

Thailand: fast 30 Mio. Touristen im letzten Jahr

 

Im letzten Jahr besuchten 29,88 Mio. Touristen das Königreich Thailand, was einem neuen Rekord entspricht. Zu Beginn des Jahres 2015 gingen das Tourismusministerium und die Tourism Authority of Thailand (TAT) von 28,8 Mio. aus. Dieses Ziel wurde nach dem Bombenattentat am Erawan Shrine im August zwischenzeitlich nach unten angepasst. Nach kurzfristigen Rückgängen der Nachfrage und Annullationen hatte sich die touristische Nachfrage schnell wieder erholt. Vor allem chinesische Gruppenreisen waren es, die dem Land nun einen neuen Rekord bei den Einreisen von ausländischen Touristen beschert haben. Von Januar 2015 bis November 2015 reisten 178‘795 Personen mit Schweizer Pass in Thailand ein. Die Zahlen für Dezember und somit für das ganze Jahr sind noch nicht publiziert. 2014 waren es insgesamt 210‘818 Einreisen aus der Schweiz. Diese Zahl beinhaltet auch all jene Touristen, die nicht über einen Schweizer Pass verfügen, aber aus der Schweiz kommend in Thailand eingereist sind.

 

08.01.2016

Anschlag auf Touristenbus bei Gizeh

 

Zwei unbekannte Täter haben am späten Vormittag des 7. Januar von einem vorbeifahrenden Motorrad aus auf Touristen vor einem Hotel bei Gizeh geschossen. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls waren die Touristen gerade dabei, ihren Bus zu besteigen. Unter den Touristen befanden sich jüngsten Medienberichten zufolge auch mehrere israelische Araber. Verletzt wurde niemand. Informationen aus Kairo zufolge konnten die Täter in der Zwischenzeit verhaftet werden. Nähere Informationen zu Urhebern und deren Tatmotiven liegen derzeit noch nicht vor.

 

05.01.2016

Dänemark führt Passkontrollen ein

 

Seit Montag führt Dänemark an der Grenze zu Deutschland wieder Passkontrollen durch. Dies jedoch nur stichprobeartig und befristet bis zum 14. Januar. Mit diesem Schritt soll der Flüchtlingsandrang eingedämmt werden. Die Massnahme wurde ergriffen, weil Schweden seit Wochenbeginn ebenfalls mit Passkontrollen gestartet hat. Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen sagt dazu: «Die Grenzkontrolle wird aus Stichproben des laufenden Verkehrs über die Grenze bestehen.» Allerdings werde nicht jeder, der aus Deutschland einreise, kontrolliert. Anders macht es Schweden: Mitarbeiter von Verkehrsunternehmen überprüfen jeden Passagier in Zügen, Bussen und Fähren an der dänisch-schwedischen Grenze. Als Konsequenz der Kontrollen rechnet die dänische Bahn mit langen Wartezeiten und hohen Kosten.

 

04.01.2016

Neuer Hotelzug in Europa

Der Zug des Föderalen Passagierunternehmens fährt von Paris bis Moskau – auch mit Halt in Strassburg.

 

Seit dem 15. Dezember verbindet ein neuer Hotelzug des Föderalen Passagierunternehmens (FPC) die Städte Paris, Berlin, Warschau, Minsk und Moskau miteinander. Dank einem Stopp in Strassburg ist der Zug auch für Schweizer Passagiere interessant. Ausgestattet ist er mit 2.-Klass-Wagen mit jeweils vier Liegeplätzen pro Abteil und 1.-Klass-Wagen mit jeweils zwei Liegeplätzen. Dazu kommen Luxusabteile mit eigenen Duschbädern. Das Zugrestaurant ist rund um die Uhr geöffnet; zwischen Paris und Warschau kommt ein Speisewagen der Polnischen Bahn zum Einsatz, zwischen Brest-Litovsk und Moskau sein russisches Pendant. Die Aktiengesellschaft «Föderales Passagierunternehmen» (FPC) ist eine Tochtergesellschaft der Russischen Eisenbahn (RZD) und im Personenverkehr über Langstreckenlinien innerhalb Russlands sowie im internationalen Verkehr tätig. Internationale Züge der FPC verkehren in Frankreich, Deutschland, Polen, Österreich, Tschechien, Monaco, Italien, Finnland, China, der Mongolei, Nordkorea und weiteren Ländern Europas und Asiens.

 

04.01.2016

Lufthansa-Airlines wollen 4000 neue Mitarbeiter einstellen

 

2016 stellt die Lufthansa-Gruppe mehr als 4000 neue Mitarbeiter ein. Aufstocken will der Konzern vor allem bei den Flugbegleitern; rund 2800 Personen sollen für die Lufthansa, Swiss, Eurowings, Austrian Airlines sowie Lufthansa Cityline ausgebildet werden. Zudem will der Konzern nach eigenen Angaben insgesamt 240 Piloten einstellen, davon 140 bei Eurowings in Österreich und Deutschland sowie 100 bei Austrian Airlines. Weitere Stellen werden für Bodenmitarbeiter und Auszubildende bei Airlines und Servicegesellschaften geschaffen. Insgesamt zählt die Lufthansa-Gruppe derzeit rund 119 000 Mitarbeiter.

 

31.12.2015

MAWI REISEN AG wünscht allen einen guten Rutsch ins Jahr 2016

 

 

22.12.2015

Wieder Direktflüge zwischen den USA und Kuba

 

Die Vereinigten Staaten und Kuba haben einen regulären Flugverkehr zwischen den beiden Ländern angekündigt. In Washington haben Vertreter beider Länder letzte Woche ein bilaterales Abkommen unterzeichnet, mit dem die Flugverbindungen künftig stärker ausgebaut werden können. Das US-Aussenministerium wies aber darauf hin, dass nicht genehmigte touristische Reisen nach Kuba nach US-Gesetz zurzeit weiterhin verboten sind. Erlaubt sind bisher unter anderem nur Familienbesuche oder Bildungsreisen. Mit dem nun unterzeichneten Abkommen sollen aber die Beziehungen in der zivilen Luftfahrt verbessert werden. Neben den genehmigten Charterflügen sollen nach der Vereinbarung neu auch regelmässige Flugverbindungen ermöglicht werden. Angestrebt werden 110 tägliche Linienflüge zwischen Kuba und den USA, davon 20 von und nach Havanna. United Airlines plant via Houston und Newark nach Havanna zu fliegen, American Airlines möchte Verbindungen ab ihrem Hub Miami nach Kuba ins Flugprogramm aufnehmen. Experten gehen davon aus, dass in drei bis sechs Monaten die ersten Tickets für Linienflüge nach Kuba verkauft werden können.

 

22.12.2015

Costa angelt sich Shakira

 

Die kolumbianische Sängerin Shakira ist das Gesicht der neuen Costa-Marketingkampagne «Willkommen im Glück hoch zwei». Sie soll dem Publikum die Neuerungen an Bord der Costa-Schiffe näher bringen, so das Gala-Dinner, welches vom italienischen Sterne-Koch Bruno Barbieri zusammengestellt wurde und ab Januar 2016 auf den Costa-Schiffen kredenzt wird. Ab April können die Passagiere zudem an einer Talentshow teilnehmen, die per TV in mehrere Länder übertragen wird. Und für die kleinsten Gäste gibt es neu an Bord der Costa-Schiffe die bunte Welt der Zeichentrickfigur Peppa Wutz.

 

14.12.2015

Swiss peilt eine halbe Milliarde Gewinn an

 

Die Swiss war am Wochenende sowohl bei der «NZZ am Sonntag» als auch bei der «Schweiz am Sonntag» ein Thema. Letztere will in Erfahrung gebracht haben, dass die Airline in diesem Jahr wohl einen Gewinn von rund einer halben Milliarde Franken erzielen wird. Die Swiss bestätigt, dass der EBIT voraussichtlich «signifikant über dem Vorjahresniveau» liegen werde – damals betrug er CHF 347 Mio. Ein gutes Kostenmanagement, vor allem aber der tiefe Ölpreis seien die ausschlaggebenden Gründe. Gleichzeitig schreibt das Medium, dass sich die Stimmung beim Personal verschlechtert habe. Gemäss einer internen Umfrage spüre nur noch jeder dritte Pilot einen grossen Zusammenhalt im Unternehmen, beim Kabinenpersonal noch etwas weniger. In der «NZZ am Sonntag» nimmt der scheidende CEO Harry Hohmeister unter anderem Stellung zum Asiengeschäft und bestätigt Expertenmeinungen, wonach die Umsatzentwicklung in diesem Segment «desaströs» sei. Die Swiss habe im Gegensatz zur Lufthansa «noch keine Strecken eingestellt, uns geht es noch einigermassen gut. Betonung auf ‚noch‘.» Besserung erhofft er sich dank dem neuen Joint Venture mit Singapore Airlines. Auf der gesamten Website suchen nach: Jetzt und hier die tagesaktuellen touristischen News abonnieren. Besuchen Sie den grössten Stellenmarkt der Reisebranche. Media Info

 

27.11.2015

Lufthansa bleibt vorerst von weiteren Streiks verschont

 

Der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG und die Spitzen der Gewerkschaft Ufo haben sich auf Eckpunkte zur Lösung ihres Tarifkonflikts verständigt. Wichtigste Nachricht für die Passagiere: Ufo erklärt sich bereit, die ab heute angekündigten Streiks umgehend abzusagen und mindestens bis zum Job-Gipfel am 2. Dezember auf weitere Streiks zu verzichten. Lufthansa hat ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, mit der Ufo Tarifverträge über die Arbeitsbedingungen in der Kabine bei denjenigen deutschen Fluggesellschaften zu schliessen, die mehrheitlich im Besitz der Lufthansa sind. Ziel der Schlichtung ist es, wieder Wachstumsperspektiven für die Lufthansa Passage zu schaffen. Ufo ist laut Lufthansa-Mitteilung zu nachhaltigen Senkungen der Bruttopersonalkosten in der Kabine bereit. Auch bei der strittigen Alters- und Übergangsversorgung ist man sich offenbar näher gekommen. Am 2. Dezember lädt Lufthansa zum Jobgipfel mit den drei Gewerkschaften Ufo, Vereinigung Cockpit und Verdi. Das Treffen wird nun gemeinsam vorbereitet.

 

24.11.2015

LH-Streik: Die Odyssee geht weiter

 

Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) hat für Donnerstag, 26. November, und Freitag, 27. November, sowie für Montag, 30. November 2015, weitere Streikmassnahmen bei Lufthansa angekündigt. Zurzeit sind jedoch noch keine Details bekannt. «Mögliche streikbedingte Auswirkungen auf den Flugbetrieb können noch nicht abgeschätzt werden», heisst es bei der Lufthansa. Sobald diese bekannt sind, werde man kurzfristig entsprechende Kulanzregelungen aufstellen. Fluggäste, deren Flug streikbedingt gestrichen werden sollte, haben dann wie immer die Möglichkeit, ihren Flug kostenfrei umzubuchen oder zu stornieren. «Hinterlassen Sie Ihre Mobilnummer in Ihrem Miles & More Profil oder in Ihrer Buchung und lassen sich künftig automatisch über Änderungen informieren», fordert die Airline auf. Aktuelle Informationen gibt es unter www.lufthansa.com/ch/de/Fluginformationen.

 

23.11.2015

Terror in Europa

Wegen den jüngsten Anschlägen in Paris herrscht in Europa eine erhöte Terrorwarnstufe. Frankreich und Belgien sind besonders betroffen.

 

An Flughäfen und bei Grenzübergängen werden verschärft Personenkontrollen durchgeführt. Jedoch werden die zusätzlichen Massnahmen den Reisekomfort der Passagiere an Flughäfen nicht beeinträchtigen.

 

13.11.2015

Letzter Streiktag bei der Lufthansa – vorerst

 

Mit einem Rekord an Flugstreichungen und einem neuen Protest der Gewerkschaft Ufo geht heute Freitag der längste Streik der Lufthansa-Geschichte zu Ende. Das Unternehmen streicht heute wiederum 941 Verbindungen – ein Negativrekord seit Beginn des Arbeitskampfes der Flugbegleiter vor einer Woche. Davon sind noch einmal 110‘000 Passagiere betroffen, so dass die Gesamtzahl der geschädigten Fluggäste auf 550‘000 steigt. Dazu zählt auch Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Weil seine Mitarbeiter seit Tagen den Betrieb lahmlegen, musste der Konzernchef mit der Konkurrenz Air Berlin am Mittwochabend von Berlin nach München fliegen. Für den Mittag rief Ufo laut der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» ihre Mitglieder zu einer Abschlusskundgebung vor der Frankfurter Lufthansa-Zentrale auf. Dort wolle Gewerkschaftschef Nicoley Baublies das weitere Vorgehen bekanntgeben. Es sei geplant, einen weiteren Vorschlag zu machen, sagte Baublies am Donnerstag am Rande einer Gerichtsverhandlung in Düsseldorf. Nähere Angaben machte er zunächst nicht. Baublies drohte indirekt aber bereits mit weiteren Streiks: «Wenn es bei der Sprachlosigkeit bleibt, können wir nichts ausschliessen.» Ufo will den Streik in der Nacht auf Samstag beenden. Lufthansa hat angekündigt, möglichst schnell zum Normalbetrieb zurückzukehren. So sollen alle Langstreckenverbindungen am Samstag planmässig starten können. Zusätzlich werden die Langstreckenverbindungen von Frankfurt nach Hong Kong, Singapur, Rio de Janeiro und Sao Paolo, die am späten Freitagabend hätten starten sollen, streikbedingt auf Samstagmorgen verspätet. Dadurch kann eine Streichung dieser Verbindungen vermieden werden, meldet die Lufthansa. Auch auf Kurz- und Mittelstrecken soll ab Samstag weitestgehend der Normalbetrieb herrschen. Dabei könne es zu vereinzelten Flugstreichungen aus operationellen Gründen kommen, wenn Flugzeuge oder Crews noch nicht an den Einsatzorten sind. Der Konzern schätzte in einer Zwischenbilanz die Streikkosten auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, wie Personalvorstand Bettina Volkens der deutschen «Bild-Zeitung» sagte.

 

12.11.2015

Internationale Bahn-Verbindungen verbessern sich

Zum Fahrplanwechsel der SBB am 13. Dezember gibt es auch Vorteile für Fahrgäste ab der Schweiz nach Italien, Deutschland und Frankreich.

 

Zum Fahrplanwechsel der SBB am 13. Dezember gibt es auch im internationalen Bahnverkehr einige Änderungen. So ersetzt Trenitalia am Gotthard ihre Neigezüge ETR 470 durch moderne ETR 610. Das gilt auch für das Zugpaar Luzern–Milano. Die Verbindungen Zürich HB–Schaffhausen–Stuttgart Hbf erhalten durch neue Abfahrtszeiten und knapp zehn Minuten schnellere Fahrzeiten bessere Anschlüsse in Stuttgart. Ausserdem bietet die SBB neu ICE-Verbindungen ab Chur via Basel nach Frankfurt bzw. Hamburg an.

 

11.11.2015

LH-Streik: Gewerkschaft Ufo darf weiter streiken

 

Auch heute setzt die Flugbegleitergewerkschaft Ufo ihre Streiks fort. Der Eilantrag auf eine einstweilige Verfügung, den der Lufthansa-Konzern gestern beim Arbeitsgericht Darmstadt für Frankfurt und München eingereicht hat, wurde in der Nacht auf heute abgelehnt. Damit kann der Ausstand an den Standorten Frankfurt und München von Mittwoch bis Freitag stattfinden. Gestern untersagte hingegen das Arbeitsgericht Düsseldorf weitere Streikmassnahmen für den Standort Düsseldorf, allerdings nur für den Dienstag selbst. Denn erst nach dem Antrag der Lufthansa auf eine einstweilige Verfügung rief die Ufo zu neuen Streiks von Mittwoch bis Freitag auf allen Kurz-, Mittel- und Langstreckenflügen auf. Die Lufthansa stellte daraufhin für Düsseldorf einen weiteren Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung – diesmal für die Streiks von Mittwoch bis Freitag in Düsseldorf. Mit dem Antrag befasst sich das dortige Arbeitsgericht heute um 14.00 Uhr. Lufthansa ist der Meinung, der Ausstand sei rechtswidrig, da die Gewerkschaft ihre Streikziele nicht ausreichend formuliert habe. Unabhängig vom Ausgang der Verhandlungen streicht die Lufthansa für heute 931 Flüge von und nach Frankfurt am Main, München und Düsseldorf. Von den Annullierungen seien 96‘000 Fluggäste betroffen, so das Unternehmen. In dem Tarifkonflikt geht es Ufo um die Sicherung der Betriebs- und Übergangsrenten. Derzeit können Kabinenmitarbeitende ab 55 freiwillig aus dem Flugdienst ausscheiden. Sie erhalten dann bis zu 60% ihrer letzten Bezüge als sogenannte Übergangsversorgung. Die Lufthansa kostet ein kompletter Streiktag ca. EUR 20 Mio. Betriebsgewinn.

 

09.11.2015

Lufthansa: Streik weitet sich auf München aus

 

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo bestreikt heute Montag in der Zeit von 4.30 und 23.00 Uhr Flüge von/nach Frankfurt und Düsseldorf sowie neu Flüge von/nach München im Zeitraum von 4.30 bis 0.00 Uhr. Die Group Airlines Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Germanwings, Eurowings, Lufthansa Cityline und Air Dolomiti führen ihre Flüge von und nach Frankfurt, Düsseldorf und München wie gewohnt durch. Von den insgesamt rund 3000 geplanten Verbindungen werden heute Montag etwa 929 Flüge im Kont- und Interkont-Bereich gestrichen. Von den Flugstreichungen sind insgesamt rund 113‘000 Passagiere betroffen. Flüge in Frankfurt, München und Düsseldorf wurden nahezu komplett annulliert. Ausnahmen sind einige Flüge zwischen München und Frankfurt nach London Heathrow, Dublin, Ashgabat, Delhi, Hongkong und Tokio. Lufthansa bittet alle Passagiere, sich auf LH.com frühzeitig vor dem Abflug über den Status ihrer Flüge zu informieren, ein Sonderflugplan soll unter http://www.lufthansa.com/ch/de/Fluginformationen noch veröffentlicht werden. Heute Montag wollen der Konzernvorstand und der Vorstand der Lufthansa Passage über Konsequenzen unter anderem aus dem aktuellen Ufo-Streik beraten. Mitarbeiter und Öffentlichkeit sollen gegen 18.00 Uhr über die Ergebnisse informiert werden. Der Ufo-Vorsitzende Nicoley Baublies geht gemäss Angaben von «Rbb Online» aber davon aus, dass der Streik wie geplant bis Freitag weitergehen könnte.

 

06.11.2015

Streik bei der Lufthansa:

Flüge der Swiss sind vom geplanten Streik nicht betroffen.

 

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat für die Kabinencrews der Lufthansa Passage ab heute Freitag Streiks im Zeitraum vom 6. bis 13. November angekündigt. Gestern hat die Gewerkschaft darüber informiert, dass sie heute erst im Laufe des Vormittags über etwaige Streikmassnahmen ab 12.00 Uhr mittags informieren würde. Lufthansa kann erst im Anschluss an eine konkrete Streikankündigung einen Sonderflugplan erstellen und veröffentlichen, wie die Airline auf ihrer Website schreibt. Mit einer Vorlaufzeit von nur wenigen Stunden zwischen Streikankündigung und Arbeitsniederlegung werden die Gäste in besonderem Masse getroffen, weil es keine Planungsmöglichkeiten für Lufthansa oder ihre Passagiere gibt. Flüge von Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Lufthansa Cityline, Germanwings, Eurowings und Air Dolomiti, sind von den Streiks des Lufthansa-Kabinenpersonals nicht betroffen. Die geplanten Flüge dieser Airlines finden daher wie geplant statt. Laut Lufthansa setzt sie alles daran, ihre Fluggäste so früh wie möglich über die Streikauswirkungen zu informieren. Daher bittet die Airline alle Kunden vorsorglich, sich auf LH.com frühzeitig vor dem Abflug über den Status ihrer Flüge zu informieren.

 

03.11.2015

Indonesien:

Der im Norden von Lombok gelegene Vulkan Mount Rinjani hat in den vergangenen Tagen seine Ausbruchaktivitäten verstärkt.

 

Am 3. November hat sich über dem Krater eine Aschewolke gebildet, die erneut zu Behinderungen und zu einer temporären Unterbrechung des Flugbetriebs auf dem internationalen Flughafen von Denpasar führt. Nach uns aktuell aus Bali vorliegenden Meldungen musste der Flughafen am 3. November bis 23.00 Uhr (Ortszeit) geschlossen werden. Auch in den kommenden Tagen sind Behinderungen im Flugverkehr möglich. Denpasar auf Bali liegt circa 150 km westlich vom Mount Rinjani.

 

02.11.2015

Lufthansa-Jets bleiben ab Freitag am Boden

 

Welche Flüge vom Streik betroffen sind, steht noch nicht fest. «Wir werden kurzfristig bekannt geben, welche Flüge nicht bestreikt werden», sagte der Chef der Kabinengewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies. Damit wird die Gewerkschaft des Kabinenpersonals erstmals in dem seit fast zwei Jahren andauernden Tarifstreit die Arbeit niederlegen. Der Arbeitskampf soll am kommenden Freitag (13. November) beendet werden.

 

21.10.2015

Myanmar akzeptiert US-Dollar nicht mehr

Ab 1. November 2015 dürfen Hotels, Restaurants und Souvenirläden keine Dollar mehr annehmen.

 

Dieser Entscheid der Zentralbank in Yangon vermelden verschiedene Online-Portale. Reisende müssen dann in der Lokalwährung Kyat bezahlen, um diese wieder zu stärken. Der Kyat hatte wegen der grossen Nachfrage nach US-Dollar im letzten Halbjahr rund 20% gegenüber der amerikanischen Währung verloren. Bisher wurde der US-Dollar im ganzen Land akzeptiert, er galt als eigentliche Zweit-Währung.

 

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16.09.2015

Thomas Klühr wird neuer Swiss-CEO

 

Harry Hohmeister wird per 1. Januar 2016 sein Amt als CEO der Swiss abgeben und innerhalb der neuen Struktur der Lufthansa Group, die an der heutigen Aufsichtsratssitzung abgesegnet wurde, das Hub Management übernehmen. Sein Nachfolger heisst Thomas Klühr, bisher im Passagevorstand für den Hub München und Finanzen zuständig. Er wird sein Amt am 1. Februar 2016 in Zürich antreten. Hohmeister wird in Zukunft die kommerzielle Steuerung der Drehkreuze (Hubs) der Lufthansa Group (Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines) verantworten. Zudem wurde er für fünf weitere Jahre als Vorstandsmitglied bestätigt. Markus Binkert, CCO und Mitglied des Management Boards der Swiss, wird am Standort Zürich die kommerzielle Leitung des Schweizer Hubs übernehmen und künftig den Prozess «Distribution und Revenue Management» verantworten – ebenfalls übergreifend für alle Hub Airlines. Die Position von Swiss Chief Operation Officer Rainer Hiltebrand wird in den CEO-Bereich integriert. Hiltebrand wird künftig für den Aufbau des konzernübergreifenden Trainings des Fliegenden Personals verantwortlich zeichnen. Heute gab der Aufsichtsrat der Lufthansa Group unter dem Vorsitz von Carsten Spohr grünes Licht für die Neuausrichtung des Aviation-Konzerns und eine neue Geschäftsverteilung im Vorstand. Im Rahmen ihres Programms «7 to 1 – Our Way Forward» richtet sich die LH Group mit Wirkung zum 1. Januar 2016 organisatorisch neu aus. Die kommerzielle Steuerung der Netzairlines erfolgt künftig aus einem Vorstandsressort (Harry Hohmeister). Das neue Ressort Eurowings und Aviation Services wird von Karl Ulrich Garnadt übernommen. Finanzen/IT wird weiterhin von Simone Menne geführt und Dr. Bettina Volkens obliegt die Verantwortung für Personal und Recht.

 

15.09.2015

4% mehr Passagiere in Zürich

Im August 2015 sind 2,69 Millionen Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Dies entspricht einem Plus von 4,1% gegenüber derselben Periode des Vorjahres.

 

 

14.09.2015

Kuoni-Rewe-Deal ist vollzogen

Nun ist der grosse Deal endgültig abgeschlossen: Am vergangenen Freitag, 11. September 2015, wurde der Verkauf der europäischen Reiseveranstalteraktivitäten von Kuoni an die deutsche Rewe Group vollzogen.

 

Die zuständigen europäischen Wettbewerbsbehörden hatten zuvor der Transaktion vorbehaltlos zugestimmt. Damit übernimmt die Rewe Group mit ihrer Touristik-Sparte DER Touristik die traditionellen Reiseveranstalteraktivitäten der Kuoni Group in der Schweiz, Grossbritannien, Skandinavien/Finnland und Benelux. «Die Mitarbeitenden und Standorte werden übernommen und die Geschäftsaktivitäten weitergeführt», teilt die Kuoni Group mit.

 

11.09.2015

Streik bei der italienischen Bahn am Sonntag, 13. September

Nach aktuellen Informationen beschränken sich die Arbeitskämpfe auf den Zeitraum von 9 bis 17 Uhr. Die Streikmassnahmen betreffen nach derzeitigem Stand auch die Züge der DB-ÖBB auf der Strecke München - Innsbruck - Brenner - Italien. Die Nachtzüge Mü

 

 

07.09.2015

Piloten der Lufthansa kündigen Streik für Dienstag, den 8. September, an.

Laut einer Sprecherin der Pilotengewerkschaft sollen die Arbeitsniederlegungen auf der Langstrecke um 8 Uhr morgens beginnen und bis Mitternacht andauern.

 

Laut einer Sprecherin der Pilotengewerkschaft sollen die Arbeitsniederlegungen auf der Langstrecke um 8 Uhr morgens beginnen und bis Mitternacht andauern. Betroffen sind alle Langstreckenverbindungen aus Deutschland. Zusätzlich werden alle Abflüge der Lufthansa Cargo aus Deutschland bestreikt. Bei den Kurz- und Mittelstreckenverbindungen sowie bei der Tochter Germanwings soll es keine Arbeitsniederlegungen geben. Wir beobachten die weitere Entwicklung und werden gegebenenfalls weitere Maßnahmen vornehmen. Zur Zeit besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung.

 

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03.09.2015

Dresden Städtereise mit Martina

Die sächsische Hauptstadt erinnert auf Grund markanter Architektur an die toskanische Metropole Florenz.

 

Dank dem Frauenkloster, der Semperoper, sowie Bauten in der Altstadt, aber auch den kostbaren Kunstsammlungen, blüht das italienische Flair an der Elbe auf. Geniessen Sie das «dolce Vita» Dresdens bei einem Bummel durch die sehenswerte Altstadt sowie bei einer Bootsfahrt auf der Elbe. Natürlich darf auch ein Besuch der Semperoper nicht fehlen. Die Besichtigung von Meissen mit seiner wundervollen Porzellan Manufaktur, sowie der Moritzburg, bilden ein weiteres Highlight.

 

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06.07.2015

MAWI-Slogan-Wettbewerb

Gewinne einen Gutschein für hitzige Tage Sende uns Deinen MAWI-Slogan und gewinne einen Glacé-Gutschein im Wert von CHF 20.- von einem Café/Restaurant aus unserer Nähe.

 

Und so gehts: Deinen Slogan (z.B. «Lieber bei MAWI buchen statt fluchen») via Mail an newsletter@mawi.ch senden. Betreff «MAWI Slogan» Mit Name, Andresse und Telefonnr. Einsendeschluss ist am Montag 06.Juli 15. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

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05.07.2015

Tunesien und Tourismus leiden erneut unter Attentat

Nach dem Attentat in Port El Kantaoui/Sousse erlauben TUI Suisse und Thomas Cook kostenlose Stornierungen und Umbuchungen für Abreisedaten bis 15. September 2015, während die anderen Veranstalter die Frist mehrheitlich auf den 31. Juli festgelegt haben.

 

Das Attentat trifft den tunesischen Tourismus hart. Tourismusministerin Selma Elloumi rechnet mit Einbussen von über EUR 450 Mio. als Folge des Anschlags. Tourismuseinrichtungen sollen in dieser und der nächsten Saison deshalb mit Sonderkrediten unterstützt werden. Ausserdem wird geplant, die letztes Jahr eingeführte Ausreisetaxe für ausländische Gäste in Höhe von 30 Dinar (CHF 14.40) wieder zu streichen.

 

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04.07.2015

Nicole Hasenfratz empfiehlt: Florida

Florida bereisen - individuell mit dem Mietwagen oder auch mit einer Gruppenreise - beides ist möglich.

 

Entscheidet man sich für erstere Variante, sollte man unbedingt folgende Spots besichtigen: die südlich gelegene Insel Key West mit karibischem Feeling, den Everglades Nationalpark wo sich Alligatoren in der Marschlandschaft tummeln, sowie Fort Myers, die Heimatstadt von Thomas Edison und Henry Ford. Mit guter Zeitplanung kann man im Kennedy Space Center einen Raketenstart live miterleben. Ein unvergesslicher Moment für Gross und Klein. Weitere Sehenswürdigkeiten finden sich in ganz Florida verteilt. Tampa, Orlando, Fort Lauderdale und Miami sind nur die gängigsten Orte, welche es zu entdecken gilt. Sie sehen, da sind zwei Wochen schnell vorbei. Highlights: für Sportbegeisterte: ein Basketballspiel der Miami Heat oder Orlando Magic, ein Footballspiel der Tampa Buccaneers oder Miami Dolphins für Shopaohlics: Sawgrass Mills Outlet in Fort Lauderdale, Worth Avenue in Palm Beach, Aventura Mall in Miami uvm. für Naturliebhaber: Everglades Nationalpark, Biscayne-Nationalpark, Dry Tortugas National Park für Feinschmecker: eines der zahlreichen Fischrestaurants am Pier von Key West für Freizeitpark-Fans: Busch Gardens in Tampa, Universal Studios, SeaWorld und Walt Disney World in Orlando

 

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04.07.2015

Sicherheitshinweis Tansania

Im Vorfeld der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Tansania, die am 25. Oktober stattfinden, informiert das Auswärtige Amt über mögliche Einschränkungen im nationalen Bahn- Bus und Flugverkehr.

 

Dabei fordert es Reisende landesweit zu erhöhter Vorsicht an den Tagen nach dem Wahlgang auf sowie zum Meiden der Altstadt von Stone Town in Sansibar. Wörtlich schreibt das Amt in seinem am 15. Oktober aktualisierten Sicherheitshinweis: Es ist nicht auszuschließen, dass die am 25.10. 2015 stattfindenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen und ihre Nachbereitung in den Städten auch Auswirkungen auf die Reisemöglichkeiten, den Flug-, Bahn- und Busverkehr sowie den allgemeinen Straßenverkehr haben könnten. Um unvorhersehbare Verzögerungen zu vermeiden, sollten daher in den Tagen danach nur möglichst geringe Reisebewegungen innerhalb Tansanias geplant werden. Wegen der politisch besonders angespannten Lage in Stone Town, Sansibar, wird Reisenden ebenfalls empfohlen, einen Aufenthalt im Zentrum von Stone Town zu vermeiden. Für ganz Tansania wird Reisenden im Hinblick auf die Wahlen empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden.

 

04.07.2015

Vorhang auf für Check-in 2 am Flughafen Zürich

 

Die Bauarbeiten am Terminal 2 am Flughafen Zürich kommen voran. In der Nacht auf Mittwoch eröffnet der nördliche Teil der Check-in-Halle 2. Die Airlines aus der Reihe 7 sowie Air Berlin aus dem Check-in 3 werden dabei in die neue Halle ziehen. Die Reihe 7 wird bis auf weiteres stillgelegt. Zeitgleich wird im Erdgeschoss der neue vorfahrtseitige Eingang zum Lost & Found 2 für die Passagiere eröffnet.